|
  Unser Onlinemagazin Aktuelle Ausgabe:
 Frisch, authentisch, kostenlos! PDF-Download |
|
|

|

Momentan in den Foren unterwegs: DIVE RABBIT, Handicap Diver, Holger H., JochenG, kershi, Massi, Neptun, Svea, TiTo, Uwe-Re, xp5, zellnera und 52 Gäste Dies ist das Unfallboard von Taucher.Net. Falls ein dir bekannter Unfall hier noch nicht aufgeführt ist, schickt uns am einfachsten eine Mail.
Weitere Foren : Tauchgebiete - Tauchausrüstung - Biologie - Ausbildung - Tauchmedizin - TEK-Diving - Rebreather - Foto / Video - Wracktauchen - Recht - Diverses - int. Tauchunfälle
Moderatoren: gunther , Andreas , Heiko , Hans_S
|
|
  | Forum Tauchunfälle | | | | Antworten auf eure Fragen... |
|
|
Antworten - Mailbenachrichtigung - zur Übersicht - Hilfe - Foren-Regeln
Hier lesen noch 17 Benutzer mit!| Dieser Thread wird betreut durch unser Redaktionsmitglied Gunther. Er ist für die Freigabe von Beiträgen zu diesem Thema verantwortlich. Kontaktinfos findest Du auf unserer Redaktionsseite. |
|

 | Tödlicher Tauchunfall in Überlingen- Abgesandt von Redaktion -gm- am 23.06.2008 - 13:18:
Am Samstag 21.06.2008 , verstarb ein 36 jähriger nach einem Notaufstieg aus 30m nach vereistem Automat beim Baumarkt/Überlingen. Das Ziel der Taucher lag auf 30 Metern Tiefe, vor der Baustoffhandlung Graf. Beim Abstieg, so die Aussage seiner beiden Tauchpartner gegenüber der Polizei, sei der Lungenautomat des 36-Jährigen vereist. Sein Kollege, ein Tauchlehrer, half mit einem Zweitlungenautomaten aus, bevor schließlich alle drei Taucher einen Notaufstieg einleiteten. An der Wasseroberfläche angekommen, war der 36-Jährige bereits bewusstlos. Er starb noch am Ufer. Die zwei Mittaucher wurden im Krankenhaus zur Beobachtung aufgenommen, konnten aber bereits am Sonntag die Klinik wieder verlassen. Der Taucher hatte 200 TG . |
|
|

 | Antwort von longint am 23.06.2008 - 14:10 Hat da einer genauere Infos was da los war? Nur an Vereisung wird es ja nicht gelegen haben, oder? Das kommt ja öfter mal vor und insbesondere wenn der Tauchleherer aushilft sollte das bei einem "erfahrenen" Taucher (Aussage Polizei laut Lokalpresse) ja nicht alleine zu solch einem tragischen Ende führen!?
Hat jemand eine Ahnung welche Tauchschule (bzw. Tauchleherer) das genau war?
Link Lokalpresse:
Hier klicken |
|
|
  | Antwort von kwm am 23.06.2008 - 21:54 Man kann es nicht oft genug sagen, wer nicht mit redundanter Ausrüstung taucht, gefährdet sich und andere. Das diese der EN250 im Minimum entsprechen muss, versteht sich von selbst. Besser sie genügt auch der US-Navy-Norm.
Ich bin immerwieder erstaunt, wie leichtfertig mit der eigenen Gesundheit und dem Leben gespielt wird, weil am falschen Ende gespart wird.
Es bleibt zu hoffen, das aus solchen Unfällen endlich mal entsprechende Lehren für die OWD Ausbildung gezogen werden. Denn die Vermittlung von notwendigen Sicherheitsstandarts gehört an den Anfang einer Taucherlaufbahn. Denn später kann es bereits zu spät sein.
Klaus |
|
|
  | Antwort von oms-diver am 24.06.2008 - 07:28 Ich Sage es doch immer! Sehr gute Regler, nicht zu tief und dann bitte es sollte jeder so ein Problem lösen können!
Mir ist nicht klar, warum der Bewusstlos wurde, trotz Alternativerluftversorgung vom Buddy? Die Gabe dieser ist für mich selbstverständlich!
Ich weis bis heute nicht warum z.B. Padi seine OWD nicht besser auf diese Situation vorbereitet?
Ich war zu dem Zeitpunkt des Unfalles nicht weit im Flachwasserbereich mit meiner Freundin und was haben wir ne Stunde im Flachwasser geübt?
Regler vereist … Wechseln auf das zweit System … Flasche zudrehen … Wechsel auf die Notaufstiegsflasche!
Wir üben das bei jedem TG, wenn wir in 2 Metern den Blasen Checkmachen, mind. einmal!
Beim Buddycheck ist der Griff und das zudrehen fest mit eingebaut und die Demonstration des Vorganges!
Weder ich noch Sie haben das bei Padi je gelernt!
LG Jörg
|
|
|
  | Antwort von sonnenscheinchen83 am 24.06.2008 - 07:40 Hallo,
immer wieder lese ich von dieser Art von schweren oder tödlichen Unfällen, auch in der letzten Zeit!
In meiner Ausbildung ging es nie wirklich um das Thema, als ich anfing zu tauchen baute mein damaliger Freund, gleich die Regler anders hin, ergänzte nach dem OWD die Ausrüstung um einen zweiten Regler usw.
Und wir fingen im Baggerloch bei 3Meter an die Situation zu üben und meine Ausrüstung dafür anzupassen.
Seit einigen Wochen tauche ich nun ein OMS Wing und muss sagen, dass eine solche Situation mit dem Wing sehr viel besser zuhändeln wäre als mit einem AVD Jacket.
Aber was weis ich vom OWD Kurs noch … das soll nicht so gut sein!
Ich bin vor 2 Wochen das erstmal mit Doppelflaschen getaucht und was lese ich davon im OWD Buch … Gefährlich usw … Tatsache für mich ist aber das ich die Ventile besser erreiche und zudrehen kann!
Ich weis nicht ob da nicht was in der Padi Welt schief läuft!
JEDER SOLLTE DIESE SITATION NACH DEM OWD ZUMINDESTENS THEORETISCH BEHERSCHEN UND DURCH ÜBEN PERFEKTIONIEREN KÖNNEN!
Eure Katrin
|
|
|
  | |
  | Antwort von mhille am 24.06.2008 - 08:45 Hallo.
Wer sagt denn, dass der Verunglückte ein PADI Taucher war?
Ich zitiere mal aus der Lokalpresse (Südkurier):
"Von dieser Faszination hatten sich auch drei Taucher aus dem Stuttgarter Raum anziehen lassen. Darunter ein Tauchlehrer. Zweitens ein relativ unerfahrener Taucher. Und drittens ein 36-jähriger Mann, der nach Angaben der Wasserschutzpolizei als sehr erfahren galt und mehr als 200 Tauchgänge auf seinem Konto hatte."
Der 36-jährige ist verunglückt. Ob man einen Taucher mit "mehr als 200 Tauchgängen" als erfahren bezeichnen will, sei mal dahingestellt. (Es fehlt beispielsweise die Angabe, in welchem Zeitraum die TG gemacht wurden und was sein bevorzugtes Tauchgebiet war.) Ein Frischling war er aber wohl nicht mehr.
In den Berichten steht nichts über die Ausbildung.
Last not least möchte ich alle schlauen "Trainiert doch mal" Leute darauf hinweisen, dass das Üben der Situation sicherlich die Voraussetzung dafür ist, sowas zu überleben. Eine Garantie es es aber bei Weitem nicht. Nur wer mal die Situation "in echt" erlebt hat weiß, wie es da plötzlich in einem zu geht. Nicht zu vergleichen mit einer Trainingssituation!
Wer weiß - vielleicht sind dem Betroffenen "einfach nur" die Nerven durchgegangen. Tragisch, aber auf keinen Fall 100%ig zu vermeiden.
Und deswegen auf die Tauchausbildung zu schließen halte ich für eine Vollpanne!
Gruß - Martin. |
|
|
  | Antwort von waleshark am 24.06.2008 - 08:54 Immer der böse böse PADI!?
Ich finde in meinem ganzen Padi-Buch nirgends, dass tauchen mit Doppelflasche gefährlich sein soll. Auch dass ein Wing nicht gut sein soll steht nirgends. Im Weiteren habe ich auch nirgends gelesen, dass der verunfallte Taucher bei Padi ausgebildet worden sei.
Aber präventiv bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit auf Padi rum zu hacken scheint Spass zu machen.
Etwas anderes das mir auffällt: Beim oben angegebenen Link zum Sudkurier.de steht, dass Günther Hoffmann vom Badischen Tauchsportverband gesagt haben soll, dass in der von ihnen betriebenen Druckkammer in Ueberlingen ein Druck von max. 2.8 Bar (=18m) erzeugt werden kann. Dies ist absolut falsch. In dieser Druckkammer können Tauchtiefen von über 50 Meter simuliert werden. |
|
|
  | Antwort von nightclubber am 24.06.2008 - 09:10 also leute mal ganz ehrlich, ich hab keine ahnung in was für tauchschulen ihr geht aber es scheinen keine guten zu sein, bei meinem padi owd kurs im letzten jahr wurde dies alles behandelt und ich tauche von anfang an hier in deutschland mit 2 getrennten systemen und nem abyss mit der mr22.
@sonnenscheinchen83 zeig mir mal bitte wo im owd kursbuch steht das wing jackets nicht so gut sind und das doppelflaschen gefährlich sind??
das würd mich ja mal brennend interessieren.
aber wir schweifen hier ab, außerdem nur mal so am rande, der unfall ist auf dem weg in 30 metern tiefe passiert, da ihr ja alle padi sooooo gut kennt ist euch ja dann auch klar das es sich hier wohl kaum um einen owd gehandelt hat oder??
nur weil man nach dem kurs eine brevertierung in der hand habe heißt das nicht das ich mich nicht mit dem sport beschäftigen und weiter auseinandersetzen muß. im verein bekomme ich das alles vorgekaut, bei padi muß ich das selbst, oder bei einer guten tauchschule mit dieser zusammentun, das ist der kleine aber feine unterschied. |
|
|
  | Antwort von oms-diver am 24.06.2008 - 09:50 Wenn ich das lese 200 Tg und erfahren?
Ich war nach 200 nicht grün hinter den ohren und war es acuh 500 nicht?
Warum werden immer die TG als Grundlage solcher einschätzungen genommen?
Wenn ich 50 bin, mit 20 den OWD gemacht habe und 30 Jahre lang jedes Jahr auf die Malediven fliege und dort in ner Woche 10 Rudeltauchgänge machen und mein logbuch 300 Tg ausweist, bin ich dann erfahren?
Erfahren für den bodensee?
Ich weis ja nicht!
Jörg |
|
|
  | Antwort von CCR am 24.06.2008 - 11:34 Es ist immer schwer zu sagen was genau passiert ist wenn man es nicht selbst erlebt hat. Als erfahrener Taucher denkt man sich warum hat ein
abblasender Automat zu so einem tragischen Ende geführt? Man weis ja das man eigentlich recht gut aus einem solchen Automaten noch atmen kann! Ich könnte mir vorstellen, das der Verunfallte beim Automatenwechsel etwas Wasser inhaliert hat. Dies verursacht ein sofortiges Atmungsproblem welches sich in etwa so äussert wie ein sehr starker Asthma Anfall. Man will so zu sagen gleichzeitig einatmen und ausatmen. Gleichzeitig muss man auch noch stark husten etc. Und wenn dies auf 30m. passiert und man beginnt aufzusteigen kann es zum Lungenriss kommen! Im Prinzip müsste man in Tiefe verweilen bis die Atmung vollständig unter Kontrolle gebracht ist. Und das ist leichter gesagt als getan!
Betreffend der Ausbildungsorganisation ist es so das jede Ausbildung nur so gut ist wie der Instruktor welcher si gibt. Jede Organisation hat eine gute Ausbildung und bei der Einen ist etwas vieleicht besser als bei der Anderen. Dafür hat die Andere in einem Teil wiederum etwas besseres zu bieten.
Zur Ausrüstung kann ich sagen, das viele Taucher in unseren Breitengraden mit falschem Equipment unterwegs sind. Auch an eine Monoflasche gehört ein Doppelventil. Und jeder der in kaltem Wasser taucht sollte an dieser Flasche 2 Erste Stufen und zwei Zweite Stufen besitzen. Nur so ist eine Redundanz gewährleistet. Eine Erste Stufe mit zwei Automaten ist hier total daneben!
Und sicher ist regelmässiges Üben lebenswichtig!
In diesem Sinne allzeit gut Luft und sichere Tauchgänge.
Nic Megert |
|
|
  | Antwort von Up & Down am 24.06.2008 - 13:38 Ich möchte vorweg schicken, dass ich mich CCR anschliessen möchte, was seine Aussage angeht:
"Es ist immer schwer zu sagen was genau passiert ist wenn man es nicht selbst erlebt hat."
Aber ein paar Schilderungen kommen mir komisch vor.
Erstens ist davon die Rede, dass der Taucher mit dem vereisten LA den Zweitregler seines Partners bekommen hat und dann wurde ein Notaufstieg eingeleitet. Wenn sich der verunfallte Taucher wieder beruhigt haben sollte, dann sollte ein "normaler" Aufstieg mit Oktopusatmung möglich sein und dieser kann (und sollte) dann auch mit der max. Aufstiegsgeschwindigkeit durchgeführt werden. Mit einem beruhigten Partner ist dann sogar noch ein Sicherheitsstop drin (etwas, was ich bereits einmal durchführen musste, aber s.o. bei CCR, jede Situation ist anders.). Deswegen wäre interessant zu wissen, wie hat der "Notaufstieg" überhaupt ausgesehen? Wenn der Verunfallte an der Oberfläche bereits bewusstlos gewesen ist, dann muss dies ja auf dem Weg nach oben passiert sein.
Zweitens ist davon die Rede, dass die beiden anderen Taucher zwar ins KH mussten, aber eine Inanspruchnahme der Druckkammer war nicht notwendig. Dies lässt darauf schliessen, das der Aufstieg geschindigkeitsmäßig geordnet vonstatten ging und mögliche Symtome einer DCS bei den beiden anderen nicht vorlagen. Dies spricht meinem ersten Anschein nach dafür, dass beide verbliebenen Partner einiges richtig gemacht haben.
Das Ergebnis der Obduktion würde mich sehr interesssieren und es wäre nett, wenn jemand aus der Region den Fall "pressemäßig" weiter verfolgen und uns hier - wenn möglich - auf dem laufenden halten würde.
|
|
|
  | Antwort von mhille am 24.06.2008 - 14:34 @Up&Down:
Ich bin aus der Ecke und tauche selbst oft an der genannten Stelle. Leider ist es so, dass die Lokalpresse nur den Vorfall selbst und nicht die weitere Geschichte abdruckt. Nur bei "größeren" Unfällen wird überhaupt ein "Follow Up" gedruckt.
Für die Presse ist der Fall mit dieser Meldung (leider) erledigt.
Gruß - Martin. |
|
|
  | Antwort von gunther am 24.06.2008 - 15:36 @ all,
weiter Kommentare zum Thema Ausbildungsorg. geben wir hier nicht mehr frei. Wer noch substantielles hat, her damit. |
|
|
  | Antwort von Doppeldreier am 24.06.2008 - 17:26 2,8 bar Druck in der Druckkammer hört sich eher nach den Sauerstoffdruck an und nicht nach dem Kabienendruck. 18 m Kammerfahrt mit 100% Sauerstoff ist glaube ich üblich.
Zum Unfall selber kann man nur sagen, da kann soviel schief gehen wenn was passiert, da kann man hier Seiten füllen mit wilden Spekulationen und man tapt immer noch im Dunkeln.
Gruß,
D3 |
|
|
  | Antwort von Malte am 24.06.2008 - 18:10 Vielleicht ist für die Presse der Fall erledigt, ABER:
- Ein bissle mehr Sicherheitsbewußtsein
- Tauchen innerhalb der Grenzen
Schadet nicht! Was schadet, sind diese völlig unnötigen Tauchfehler mit Todesfolge! Unabhängig vom Opfer ist daran zu denken, das solche Fehlhandlungen Folgen für die gesamte Tauchgemeinschaft haben können. Gerade der Bodensee ist ein kritische Gewässer was das Tauchen, bzw. die Tauchgenehmigung betrifft!
Aktionen dieser Art fördern Tauchverbote ... (neben vielen anderen Dingen, gerade am besagten Einstieg wie Urinieren, Urinalkondome in den Büschen, die falsche Parkplatznutzung) so geht sicher irgendwan ein weiterer, toller, Tauchplatz für alle verloren!
IgL
Malte |
|
|
  | Antwort von cateyes am 24.06.2008 - 19:23 Also wir waren gleichzeitig dort, als wir uns umzogen haben hat gerade die Polizei das Auto des Tauchers geöffnet (wir haben direkt daneben geparkt). Augenzeugen vom Campingplatz haben uns dann auf der Straße erzählt, dass der Taucher einen stark gedehnten Oberkörper hatte, also vermutlich Lungenriss. Da er nach dem Abblasen bereits auf den Reserveregler gewechselt hatte, vermuteten wir, dass es nicht der abblasende Automat das Problem war. Wohl eher ein Stimmritzenkrampf o.ä. und ich denke dem ist der Verband und die Erfahrung relativ egal.. |
|
|
  | Antwort von corfufish am 25.06.2008 - 09:40 Was nützen hier sämtliche Spekulationen - es dürfte auch völlig egal sein bei welchem Verband der Taucher gelernt hat. Fakt ist - je verantwortungsvoller der TL ist, umso besser ist die Ausbildung ! Doch das ist hier wohl kaum das Thema.
Immer wieder ist leider zu sehen, dass gerade auswärtige Taucher mit unzureichender Ausrüstung in den Bodensee gehen. Wer im Bodensee taucht sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Flasche mit Doppelventil und vereisungssichere, hochwertige, gut gewartete Automaten zum Pflichtprogramm gehören. Die Taucher-Zeitschriften wiederholen dies gebetsmühlenartig immer wieder, wenn über Attersse, Bodensee & Co. berichtet wird. Ich stelle einfach mal die Behauptung auf, dass einige Taucher noch leben könnten, wenn sie sich daran gehalten hätten ! |
|
|
  | Antwort von oms-diver am 25.06.2008 - 10:34 Hallo,
das von dem Stimmritzenkrampf habe ich als "Gerücht" in Überlingen gleich nach dem Unfall gehört ... nur weis ich nicht ob ich das für wahr nehmen soll!
... Auch nicht ob sich aus der Beobachtungen das ableiten lassen ... reine Spekulation!
... ich weis nur dass man bei der Intubation immer Angst macht vor dem bösen Stimmritzenkrampf, nur kommt der seltener als gedacht und viel undramatischer! ... klar gibt es auch Extreme … aber ich bin kein Arzt …
Ich kann Malte nur zustimmen!
Nach dem Tauchunfall in Dahab und den Diskussionen / Spekulationen kann ich mir nur gut vorstellen wie schlimm das alles für die Betroffenen und Angehörigen seien muss! Diese tun mir besonders leid und mein Mitgefühl haben diese!
Meine Meinungsäußerungen beziehen sich so wie der Beitrag von Malte nicht auf den speziellen Unfall, sondern auf das Grundsätzliche!
Man darf das alles nicht auf die leichte Schulter nehmen (tauchen im Bodensee) nach der Art wird schon klappen und das fängt damit an, achtlos seinen Müll wegzuschmeißen und an einen Baum zupinkeln … . damit fängt doch alles an und wer mit der falschen Einstellung den Sport betreibt gefährdet immer Sich und Andere und den SPORT!
D3 hat recht wenn er sagt: Zum Unfall selber kann man nur sagen, da kann soviel schief gehen wenn was passiert, da kann man hier Seiten füllen mit wilden Spekulationen und man tapt immer noch im Dunkeln
Ich sage nur das ich dazu stehe das ich mit 200 Tauchgängen diese Situation wahrscheinlich auch nicht überlebt hätte … egal als Taucher oder Buddy ... warum ich dafür heute morgen eine Mail als Reaktion bekommen habe, das ich lieber Tennis spielen lernen sollte, will ich nicht verstehen!
Auch das gehört zu der Einstellung und das Herangehen an den Sport. Ich kenne meine Fehler und Probleme und versuche an diesen zuarbeiten (ist das falsch, ich weis bestimmt nicht meine Grenzen und das reicht doch im Notfall). Ich bin mir dessen bewusst! Und vermeide Situationen denen ich noch nicht gewachsen seien könnte, deshalb tauche ich mit fast 1000 TG selten 20 Meter in Bodensee und nur einmal 25 Meter, mir reicht das!
Übrigens Buddy´s fallen auch nicht vom Himmel auch die muss man behutsam heranführen! Wer denkt ich bin es und ich regel das und die Fehler meines Buddy´s kann ich kompensieren ... kann sehr schnell und unsanft aus diesem Traum geweckt werden! Klar es gibt immer Supertalente, ich bin es leider nicht! Da ich nur einen festen Buddy mit fast 200 TG und mehrere mit unter 100 TG habe, sehe ich für Tauchgänge im Bodensee bis 40 Meter gar keinen verlässlichen Partner! In meinem Freundeskreis wäre aber auch keiner bereit das zumachen, den Sie kennen ihre Grenzen genau! Und ich traue mir nicht zu, das wirkliche Probleme in 40 Meter bei meinem Buddy optimal lösen könnte! Also tauche ich in meine Grenzen! Wir es in 6 Meter waren am WE viele Fische und Jungbrut zu beobachten!
In diesem Sinne! Jörg
|
|
|
  | Antwort von gunther am 26.06.2008 - 09:23 Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat ihre Ermittlungen eingestellt, sie geht davon aus, dass ein Fremdverschulden nicht vorliegt.
Als Ursache wird eine angeschlagene Gesundheit angenommen, die zu Tod durch Ertrinken geführt habe.
---
Presse:
Der Südkurier hat (entgegen einiger Vermutungen hier im Forum) gestern hierzu eine weiteren Beitrag veröffentlicht.
Gunther |
|
|
  | Antwort von gunther am 30.06.2008 - 08:20 @ all
da es sich nicht um einen Ausrüstungsfehler handelt, bitte ich alle Ausrüstungsdiskussionen
im Ausrüstungsforum zu führen, danke. |
|
|
  | Antwort von Billy am 29.06.2008 - 21:57 Ich finde es immer wieder spannend wie über die Erfahrung und die anzahl TG Späkuliert wird. Alle haben Tauch Erfahrung. Aber niemand weiss wie er wirklich reagiert wenn es zu einem zwischenfall kommt wenn er noch keinen erlebt hat.
Gruss Billy |
|
|
  | Antwort von Abgetaucht am 27.06.2008 - 08:07 @OMS-Diver:
Du sprichst mir aus der Seele. Ich tauche auch seit längerem im Bodensee (ca. 100 TG). Mein tiefster TG war dabei ein TG im Rahmen des AOWD mit knapp 30m. Die restlichen Tauchgänge waren alle unter 18m. Mein Tauchlehrer hat immer zu mir gesagt: Du kannst so tief tauchen wie du willst, aber du musst aus der Tiefe in der du tauchst, immer einen kontrollierten Notaufstieg mit der zulässigen Aufstiegsgeschwindigkeit hinbekommen. Wir haben das dann mal ausprobiert. Und ihr glaubt nicht, 15m können ganz schön viel sein. Da überlegt man sich danach schon, ob tiefere Tauchgänge überhaupt sein müssen.
Ich tauche auch nur im Sommer im Bodensee. Da habe ich das Temperaturproblem nicht. Grundsätzlich ist für mich Schluß, wenn die Wassertemperatur (in der Tiefe) unter 10 Grad fällt. |
|
|
  | Antwort von ag2908 am 30.06.2008 - 13:24 An OMS-Diver:
Meine Freundin und ich sind beide MSDT bei Padi und wir bilden regelmäßig Taucher im Bodensee aus. Ich finde es sehr wichtig dass du in dem Bereich tauchst wo du dich wohl fühlst. Nicht so gut finde ich wenn du diese Tiefe jedem aufdrücken willst. Ich habe sehr viel Kontakt zu anderen Tauchlehrern aus anderen Verbänden und jeder davon bildet seine Schüler auch für tiefere Tauchgänge aus. Wichtig beim Tauchen ist die stetige Weiterbildung und das Üben der Fertigkeiten. Diese Sache ist leider für viele Taucher mit dem Erhalt des Brevets erledigt. Das halte ich für die größte Gefahr beim Tauchen. Reglementierungen jedoch kommen schon von anderer Seite, die müssen wir uns nicht auch noch zusätzlich selbst machen. Unsere Schüler üben ihre Fertikeiten solange bis sie diese beherrschen und wenn dann ihre Ausbildung weiter fortgeschritten ist sehe ich kein Problem darin wenn sie dann ihrem Ausbildungsstand entsprechend die erlaubten Tiefen betauchen, solange sich dabei wohl fühlt.
Im Übrigen wird immer ein Restrisiko bestehen. Ich bin aber der festen Überzeugung dass weit mehr Taucher auf dem Weg zum See bei einem Unfall sterben als im Wasser. Deswegen verlangt aber auch niemand Tempo 70 auf der Autobahn. |
|
|
  | Antwort von PDC am 30.06.2008 - 22:30 @ Malte:
Ich finde es interessant, dass du einen tödlichen Tauchunfall mit anderen, sicherlich für den Tauchsport nicht förderlichen Aktionen, wie dem Pinkeln in die Büsche verbindest.
Meinst du irgendeines der Opfer von (tödlichen) Tauchunfällen hat absichtlich gehandelt und die Möglichkeit von Tauchverboten aufgrund seines (womöglich in den Augen mancher unverantwortlichen) Handelns im Kopf gehabt.
Ein 30m TG im Bodensee ist sicherlich nichts für blutige Anfänger, m.E. bei angemessen ausgebildeten, trainierten und gesunden Tauchern aber auch kein Grund die Tauchverbotsdiskussion anzukurbeln.
Soweit ich weis sind 30m bei so ziemlich allen Organisationen (auf entsprechndem Ausbildungslevel) absolut opportun, oder?
Dive safe!
PDC
|
|
|
  | Antwort von truescheklausi am 02.07.2008 - 18:52 Ich finde es immer wieder interessant mit welchen Mutmaßungen und Spekulationen hier im Forum argumentiert wird. Wieder einmal hat ein Mensch sein Leben lassen müssen bei der Ausübung seines geliebten Hobbys, dabei ist es für diejenigen die dabei waren und auch für die Angehörigen wenig hilfreich solche Situationen zu meistern. Ich wünsche es keinem von Euch einmal solches erleben zu müssen. Die Leere und Machtlosigkeit in solchen situationen wünsche ich keinem. Es spielen Gründe die teilweise anmgeführt wurden keine Rolle mehr. Es ist auch nicht wichtig, ob Selbstüberschätzung oder gesundheitliche Probleme zu diesem Tod geführt haben. Jeder tote Taucher muß sollte uns bewußt machen, trotz optimaler Ausbildung, Ausrüstung, Erfahrung passieren Unfälle und man kann diese auch analysieren, aber laßt bitte die Spekulationen und Mutmaßungen.
In diesem Sinne gute unproblematische TG.
Es grüßt Trüscheklausi |
|
|
  | Antwort von gunther am 03.07.2008 - 15:49 @all
da nichts mehr zum Unfall kommt, machen wir diesen Thread jetzt DICHT. Wer was neues weiß, mail an mich und ich mache ihn wieder auf.
Gunther |
|
|

 | | An dieser Stelle wurde der Thread von einem Taucher.Net Moderator geschlossen. Es sind keine weiteren Kommentare mehr möglich (und wahrscheinlich auch nicht nötig)! |
|
|
| |

01.12.2008 20:31 Taucher Online : 181 Heute 16469, ges. 30285629 Besucher
 
|
|



 Zu unserer Kooperationsseite...
 Aktuelle Bootsberichte: MY North Sulawesi Aggressor (30.11.2008) Ich war vom 18.10.2008 bis zum 25.10.2005 auf der North Sulawesi Agressor. Es war mal wieder eine klasse Zeit mit tollen Tauchgängen und super Buddies. Die Guides haben uns die Makrowelt in (mehr)
 M/Y Seven7Seas (29.11.2008) Zum Bericht St. Johns Tour vom 3.11. bis 10.11.08 Ich bin ebenfalls Mehrfachtäter auf der 7Seas und habe mit Verwunderung den o.g. Bericht vor meiner Abreise zur Safari vom 17.-24.11.08 auf der (mehr)
 M/Y Firebird (29.11.2008) Safari v. 30.10. - 06.11.2008, Marine-Park Süd, mit Claudia + Henrik. Gebucht hatten wir vier Taucher aus Hamburg bereits im Frühjahr und kannten das Schiff von einer Tour im Oktober 2006. (mehr)

|


 Forum Tauchmedizin Auszug aus diesem Forum:
 OP Krampfadern vom 15.11.2008 : Anfang Dez.08 sollen bei mir Krampfadern gezogen werden,da ich aber Ende Februar schon zum tauchen nach Bohol will,lautet meine ... [mehr]
 Tauchtauglichkeitsuntersuchung in Karlsruhe vom 13.11.2008 : Hallo!
Kann mir jemand einen Arzt in Karlsruhe und Umgebung für die Tauglichkeitsuuntersuchung empfehlen? Hatte bisher 2 ... [mehr]
 Tauchen nach der Schwangerschaft vom 10.11.2008 : Hallo,
eine Freundin von mir möchte wissen, ob man kurz nach einer Schwangerschaft (1 bis 2 Monate) wieder tauchen darf.
... [mehr] |
|
|
|