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Tödlicher TU - Lauterbach
Abgesandt von Redaktion (HP) Registriertes Mitglied am 07.07.2008 - 18:11:

Ein 66 jähriger Mann ist bei einer Reparatur seines Segelbootes tödlich verunglückt. Für die Unterwasserarbeiten hatte er einen Pressluftschlauch an einen elektronischen Kompressor angeschlossen um so die Luftversorgung für den "Tauchgang" sicherzustellen. Segler fanden leblos treibenden Mann, der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Vielen Dank an Bibe für die Informationen.
Quelle: Hier klicken



Antwort von tauchelch Registriertes Mitglied am 07.07.2008 - 18:45
"Dazu nahm er einen Pressluftschlauch in dem Mund und tauchte. Ein Elektrokompressor, der sich an Bord des Bootes befand, sorgte für die notwendige Atemluft."

Damit ist er beim nächsten Darwin-Award ganz vorne dabei...
Antwort von Bibe Registriertes Mitglied am 07.07.2008 - 19:14
Ich habe zuerst einen tag zuvor einen Artikel in der BILD gefunden, indem es nur hiess (sinngemäß):
"...um Schäden an seinem Boot zu reparieren. Dazu bastelte er sich selbst aus einem Schlauch einen Schnorchel. Andere Segler fanden ihn später tot treibend an der Wasseroberfläche. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, die Todesursache ist zunächst noch unklar..."
(Leider kein Link dazu)

Da dachte ich noch zuerst an die uns allseits bekannten Regeln von der maximalen Schnorchellänge (max ca 35cm) und den empfohlenen Durchmesser, um "inneres Blaukommen" und das "Hin-und herschieben verbrauchter Atemluft zu vermeiden.

Doch in dem neuen Artikel ist ja die Rede von einem Kompressor die Rede, welcher die Atemluft zur Verfügung stellt.

Was mich nun wirklich brennend interessieren würde:
War das ein Gerät Marke Eigenbau, oder benutze er dazu einen handelsüblichen Freesnorkeldiver oder Boatsnorkeldiver
Hier klicken
verwendete.
Noch vor nicht allzu langer Zeit wurde in diesem Thread
Hier klicken
über die Gefahren von solchen Geräten disskutiert, auch ein Bekannter von mir, der vor längerer Zeit mal einen Tauchschein machte und auch gelegentlich Tauchen ging, leistete sich solch einen Freediver, und meinte zu mir:"da braucht man auch keine Oberflächenpausen und so, denn die Luft kommt ja von oben..." ????????

Dies sei nur als Beispiel angemerkt für die möglichen Gefahren diverser leicht zu beschaffender Gerätschaften.
Antwort von Bibe Registriertes Mitglied am 07.07.2008 - 20:30
Hier wiederum ist nur von einem Gartenschlauch die Rede
Hier klicken
Antwort von RichiH Registriertes Mitglied am 08.07.2008 - 00:37
Kurze Korrektur, muesst ihr ja nicht online stellen, koennt einfach das Urposting abaendern. Es ist kein elektronischer Kompressor und euch fehlt ein `den` im Satz.
Antwort von RichiH Registriertes Mitglied am 08.07.2008 - 12:38
Hmm, das war jetzt nicht ganz Sinn des obrigen Postings, aber OK :p
Antwort von tauchelch Registriertes Mitglied am 08.07.2008 - 22:16
Quelle: Rügener Anzeiger vom 08.07.2008

"Lauterbach (RA). Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei stellt sich der Vorfall folgendermaßen dar: Der 66-jährige Segler aus dem Landkreis Ravensburg war Dauerlieger im Hafen von Lauterbach. Zusammen mit einem Mitsegler führte er am 03.07.08 Wartungsarbeiten an seinem Boot durch. Für Unterwasserarbeiten befand sich ein elektrisches Kompressortauchgerät mit acht Meter Luftschlauch und Maske an Bord. Dieses Gerät wurde von dem Skipper gegen 15.00 Uhr zu einem Tauchgang bis in 3.40 Wassertiefe benutzt, um am Ruder eine Opferanode zu befestigen. Der zweite Mann sicherte ihn und reichte Werkzeug zu. Nach etwa 5 Minuten fiel dem Sichernden auf, dass die Ausatemluft nicht mehr intervallmäßig aufstieg und sich der Standort des Tauchers nicht mehr veränderte. Auf Zugzeichen am Schlauch wurde auch nicht reagiert. Der Sichernde sprang ins Wasser und fand den Mann leblos auf dem Grund. Der Verunglückte wurde geborgen und bis zum Eintreffen des Notarztes reanimiert. Der Notarzt führte die Reanimation fort, konnte aber letztlich nur noch den Tod feststellen. Ertrinken wird nach der Leichenschau vorerst als Todesursache ausgeschlossen. Als Möglichkeiten werden Herz- oder Kreislaufversagen oder eine technische Fehlfunktion des Tauchgerätes in Erwägung gezogen. Das Gerät wurde zur Überprüfung sichergestellt."

Deutet also doch auf ein Art "Boatsnorkeldiver" hin.
Antwort von oms-diver Registriertes Mitglied am 15.07.2008 - 08:51
Hallo,

der Artikel über „Freediver“ ist ja ein gefährlicher Link!

Wenn ich da lese das da Schnorchelerfahrung ausreicht ...

Es gibt so Dinger auch die wo man Unterwasser mit den Füssen Luft ansaugt, ich würde damit keine 12 Meter tief tauchen!

Wenn sich da was einschleicht habe ich kaum mehr Luft um hochzukommen!

Finger von lassen! für 700 Euro bekomme ich im übrigen schon einen OWD und ein gut erhaltenen Regler, Flasche und zur Not ein Jacket!

Bei 1700 Euro, ist der OWD und ein günstiges Jacket, eine Flasche und ein recht guter Regler drinnen! Bei Lidl ein Anzug und ABC Zeug gekauft und man die Frau noch zum Essen einladen und sicher sein das man auf der sicheren Seite seinen wird!

In diesem Sinn! Jörg

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