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Sharm el Sheikh: 2 polnische Taucher von einem Motorboot getötet
Abgesandt von Reaktion (AN) Registriertes Mitglied am 14.04.2008 - 16:08:

Zwei polnische Taucher wurden am 12. April von der Schraube eines Motorbootes erfasst und getötet.

Die genaue Unfallursache ist noch nicht klar, je nach Quelle wurden sie kurz nach dem Sprung ins Wasser von ihrem eigenen Boot erfasst oder von einem anderen Schnellboot überfahren.

Quellen:
News4Press:
Hier klicken
International Herald Tribune: Hier klicken
CDNN: Hier klicken

Vielen Dank an Weltenbummler, Olivia & Werner



Antwort von Lukas(AUT) Registriertes Mitglied am 15.04.2008 - 14:41
Die kleinen Schlauchboote sind verdammt tückisch!
Ich verstehe nicht warum mit voller geschwindigkeit gefahren werden muss, die Taucher können auch paar minuten warten bis sie im Wasser sind, und es würde weniger Unfälle geben!
Antwort von PDIC Registriertes Mitglied am 16.04.2008 - 09:38
Traurig, und leider ja nicht das erste Mal!!!
Antwort von Wasserwiesel Registriertes Mitglied am 16.04.2008 - 11:12
Richtigstellung:
bei den polnischen Tauchgästen handelte es sich um einen Tauchlehrer (PADI) und seinem Schüler, die als Gäste eines Tauchcenters in Eigenregie die Ausbildung in der Sharks Bay abhielten. Trotz Briefing und Einweisung des Guides der Basis ging der Tauchlehrer auf die rechte Seite der Steganlage, wo ständig (10:00 Uhr) Boote ankommen, laden und abfahren. Vermutlich aufgrund der extremen Bootsgeräusche (5 Meter Wassertiefe, direkt unter der Unfallstelle) schoss der Schüler in Panki/Angst nach oben, gefolgt vom Tauchlehrer, der versuchte den Aufstieg zu verhindern, bzw. abzubremsen. Das ankommende Boot hatte keine Chance. Denn beide Personen tauchten ungebremst dirket von unten in den laufenden Propeller des ankommenden Bootes.
Anmerkung: Viele, wirklich viele Tauchgäste mit dem Status Tauchlehrer oder mit vielen Tauchgängen lassen sich einfach nicht von den Basen oder Guides bevormunden und missachten manchmal alle Regeln, die von den Basen aufgestellt werden. Im Ernst. Auch ich kann bestätigen, dass gerade diese Personengruppe die Guides durch ihr Verhalten in Teufels Küche bringen. Der Unfall hätte vermieden werden können.
Antwort von Allgaeutaucher Registriertes Mitglied am 18.04.2008 - 12:50
Ich war letztes Jahr in der Sharksbay.
Da muß man schon aufpassen, denn wenn man in den nahen Canyon will, muß man am Steg vorbei, an dem schon ab und an mal ein Boot an oder ablegt. Wenn da ein Schüler (warum auch immer) hoch geht ist hast Du kaum Chancen.
Ich habe selber tierischen Respekt vor Schrauben. Wenn ich da einen Schüler hab, der auch nur ansatzweise nervös ist geh ich Schrauben ganz weit aus dem Weg.
Aber auch viele TLs, die viellecht viel in Seen ohne Boote ausbilden unterschätzen das Problem. Ich hab schon TLs gesehen, die mit OWDlern direkt unter einem Boot mit laufendem Motor und klaren Anzeichen, dass die bald ablegen (Leine wurde hoch gezogen) rumgetaucht sind.
Antwort von kalinka Registriertes Mitglied am 20.05.2008 - 08:59
Es wundert mich nicht, dass sich solche Unfälle häufen, wenn man sieht mit wie vielen Booten die Localspots in der Saison belagert werden. Ein an und abfahren wie auf einer Autobahnraststätte und von Bojen setzen hat dort auch kaum jemand etwas gehört. Das wird nicht der letzt Unfall sein. Leider

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