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Australien: Vergessene Taucher 20 Stunden im Wasser
Abgesandt von Redaktion (HM) Registriertes Mitglied am 24.05.2008 - 14:17:

Ein Tauchfahrt am großen Barrier Reef in Australien ist für zwei Touristen zum Alptraum geworden. Sie verbrachten 20 Stunden im Meer nahe den Pfingstinseln vor der australischen Ostküste, berichtet der ORF. Ein Rettungshubschrauber entdeckte heute die Taucher und brachte sie an Land.

Der Kapitän des Tauchbootes, mit dem der Brite und die Amerikanerin ausgefahren waren, hatte vor der Rückfahrt zur Küste offenbar übersehen, dass zwei Taucher fehlten. Die beiden waren beim Tauchen durch eine starke Strömung abgetrieben worden und tauchten 200 Meter vom Boot entfernt auf. Sie konnten den Kapitän nicht auf sich aufmerksam machen. Die australischen Behörden kündigten eine Untersuchung des Vorfalles an.

Ein Ehepaar, das 1998 nach einem Tauchgang am Barrier Reef "vergessen" wurde, wurde nie gefunden. Damals wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Die Kapitäne müssten vor der Rückkehr sicherstellen, dass tatsächlich jeder Taucher auch wieder zurück ist.



Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 24.05.2008 - 17:32
Hai,
als Tauchunfall würde ich das nicht sehen.
Hier klicken
Antwort von kwm Registriertes Mitglied am 24.05.2008 - 22:56
Erinnert an "Open Water". Etwas was wohl niemand selber erleben möchte. Gut das die Taucher noch lebend geborgen wurden. Den Kapitän sollte man sein Patent entziehen.

Klaus
Antwort von dbalzert Registriertes Mitglied am 26.05.2008 - 10:28
Hallo

1. Gut, dass die beiden ueberlebt haben und wohl auf sind.
2. Das Charterboot hat die ganze Zeit nach ihnen gesucht, sie sind NICHT vergessen worden
3. Beide sind TLs, wieso gehen die ohne vernueftige Signalgeraete in rauer See tauchen ?

MfG
David
Antwort von lakotadiver Registriertes Mitglied am 27.05.2008 - 06:40
Scheint ja gut gegangen zu sein.

Ja wirklich die beiden sahen ziemlich frisch aus nachdem man sie aus dem Wasser geholt hat.
Überlebt haben Sie auch in diesem Haiverseuchten Gebiet. Mal hören was der Käpt`n dazu sagt. Er hat ja wohl ne ganze Weile suchen lassen.

Wird auch schön vermarktet.

Trotzdem, schön das Sie das unbeschadet überlebt haben.
Antwort von Erwin123 Registriertes Mitglied am 27.05.2008 - 15:50
Irgendwie bleibt schon ein sehr schlechter Nachgeschmack, wenn Taucher ihre Rettungsgeschichte vermarkten.

Schnell kann so der Eindruck entstehen, dass eine solche Geschichte fingiert ist.

Woher haben die beiden so schnell einen Manager aufgetrieben?

Nach einer solchen Rettung sollten sie lieber daran denken ihren Rettern zu danken und nicht die Geschichte vermarkten.

Das hat absolut keinen Stil

MfG Stephan
Antwort von whaleshark Registriertes Mitglied am 28.05.2008 - 09:47
Hai Erwin123
ob fingiert oder nicht kann ich nicht sagen (war aber auch ein Gedanke von mir )denkbar ist alles .....

Aber warum soll jemand seine "Story" nicht vermarkten??

Ich würde das gleiche machen und dankbar gegenüber denen die mich gerettet haben kann ich trotzdem sein.

Würdest Du kein Geld nehmen wenn es Dir angeboten würde?

Antwort von nixwierunter Registriertes Mitglied am 28.05.2008 - 12:43
Hallo,
mich würde eigentlich in diesem Zusammenhang interessieren, wer generell die Bergungskosten trägt
- das jeweilige Land?
- die Tauchbasis, die Taucher "vergessen" hat?
- bzw., wenn ich z.B. durch die Strömung
abgetrieben werde - ich?
Bin bei aquamed versichert - die zahlen Bergungskosten nur bis 10.000 €. Wenn man aber ewig mit Hubschrauber usw. gesucht wird, kommt der Betrag bestimmt locker zusammen. Und wer zahlt dann?
Falls hier jemand was Konkretes weiß, wäre ich für Auskunft sehr dankbar.

Viele Grüße
Andrea
Antwort von Scuba Dude Registriertes Mitglied am 29.05.2008 - 05:07
Vielleicht gibt der Bericht hier ein paar Antworten zur "Vermarktung" und warum die Taucher angeblich keine Signalmitel hatten:

Hier klicken
Antwort von RichiH Registriertes Mitglied am 04.06.2008 - 03:01
Sie hatten doch laut dem MSNBC Artikel eine Pfeife und eine Boje?
Zum Rest kann man wenig sagen.. Was waren die Vorgaben der Bootsbersatzung und haben die sich dran gehalten? Ohne Details dazu ist alles wilde Spekulation. Nur das mehrfache Betonen, dass sie alles richtig gemacht haben ist komisch. Vielleicht nichts so wirklich falsch gemacht, OK. Aber wenn man alles richtig macht kommt man da raus wo man will ;)

Zum Thema Geld: Die Geretten und/oder deren Versicherung muessen natuerlich fuer die Kosten aufkommen, klar. Was so grundsaetzlich falsch daran sein soll Geld fuer die Story zu nehmen weiss ich aber nicht. Wenn sich noch wer an Mehmet erinnert.. Das letzte Opfer vor der ersten Abschiebung hat von Bild 20.000 Mark fuer die Exklusivrechte gekriegt. Was ist daran falsch (ausser, dass er mit nem Bild `Reporter` geredet hat)?
Antwort von RichiH Registriertes Mitglied am 04.06.2008 - 03:27
Noch was zum Thema `auf 200 Meter Boje sehen`: Hier klicken
Antwort von Mike.h Registriertes Mitglied am 04.06.2008 - 07:59
Mal sehen ob das mit der Vermarktung nicht nach hinten losgeht.

Hier klicken
Antwort von Filizitas Registriertes Mitglied am 15.11.2008 - 18:32
Hallo,
bin neu hier und zu diesem Artikel kann ich etwas ähnliches berichten.
War 9 monate in Australien und habe dort auch meinen OWD gemacht und habe danach 12 Tauchgänge in Australien gemacht- also noch Anfänger.
Am 14.6. 08 habe ich eine 3 tägige Segeltour gemacht mit tauchen, am 2. tag waren wir in der nähe der Hook Island , die sicht war nicht grade toll, aber ich dachte zum erfahrung sammeln nicht schlecht, hatt auch soweit gut geklappt, nach dem Tauchgang haben einige noch geschnorchelt, war auf der liste vermerkt, naja jedenfalls wurde mir nach einigerzeit doch kalt und ich wollte zurück zum boot, bin dann in die richtung geschwommen- das Boot war nicht zu weit weg deshalb bin ich hingeschwommen, auf halben weg konnte ich sehen das das Boot beidrehte und die 2 Beiboote "oben" waren- erst dachte ich die wollen mich nur erschrecken oder so, als sie dann abfuhren wurde mir doch ganz anders, weiter weg konnte ich ein anderes Boot sehen und nochweiter eine Insel, ich habe mich danach auf den weg zu dem anderen boot gemacht, war weiter als ich dachte... die Besatzung von dem boot hatten mich aber früh entdeckt und mit ihrem beiboot eingesammelt- ich war total fertig ( auch kräftemässig), lange hätte ich nicht mehr durchgehalten - hatte keine Flossen dabei und nur einen dünnen Stingsuit an.
Dieses Boot hatte über Funk andere Boote angefunkt, einer von denen hat "mein" Boot über Funk erwischt- denen ist es nicht aufgefallen das ich nicht da war , es stellte sich später heraus das in der liste ein Fehler gemacht wurde und alle von der crew und auch der kapitän persönlich haben sich mehrmals bei mir entschuldigt....
Ich glaube ich hatte echt sehr viel Glück gehabt, das hätte auch anders ausgehen können!

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