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Armin´s Diveteam - Phuket/Thailand
Geschrieben von Helmut Ebner
Anlässlich eines Trips nach Thailand/Phuket (siehe Bericht in Taucher.Net unter
"Im Süden von Phuket")
bot sich Gelegenheit, Silvia und Armin von
Armin`s DiveTeam
kennen zu lernen.
Silvia & Armin
© Foto by Armin`s DiveTeam
Bereits im Vorfeld wurde vom Hausriff und den umliegenden Tauchplätzen geschwärmt -
und so versprachen wir, diese Spots baldmöglichst zu betauchen. Einige Tage Vorlaufzeit vor der
Taucher.Net-Tour 2006 (Andaman Exkursion)
ergaben die gute Gelegenheit, das Versprechen einzulösen.
Kaum im Hotel Thara Patong Resort angekommen
meldete wir uns bei Armin am Handy.
Thara Patong Resort
"11.00 Uhr des nächsten Tages vor dem Hotel..." - so lautete die Vereinbarung, und auf die Minute
genau war Armin mit seinem Pickup zur Stelle. Das Tauchbebäck wurde auf der großen Ladefläche
verstaut und dann ging`s auch schon zu seiner Tauchbasis an der Ao Sane Beach.
Ao Sane Beach
Schon der Weg zur Basis ist ein Hauch von Abenteuer, da das letzte Stück
eine schmale Straße mit einem atemberaubenden Ausblick über die Bucht bietet.
Silvia war bei unserer Ankunft bereits mit einem OWD-Kurs im Wasser, weshalb Armin uns
durch sein kleines Reich führte.
Die Basis mit dem Ausrüstungsraum.
Auf die Frage, ob das neu gebaute Basishäuschen alles sei, folgte die plausible und zugleich traurige Erklärung:
Der Tsunami 2004 hatte alles zerstört - und nun muss alles erst wieder
Stück für Stück neu aufgebaut werden. Das Büro und der Rest der Basis sind derzeit noch
in Armins und Silvias Wohnhaus untergebracht.
Links: Blick von einem Segelboot auf das Strandrestaurant Ao Sane Beach, als die Welle kam.
© Foto by Armin`s Diveteam
Rechts: Über ein Jahr danach: 20.04.2006, aus gleicher Position
Zerstörter Bungalow in der Ao Sane Beach.
© Foto by Armin`s Diveteam
Ausgebildet wird nach PADI - vom OWD bis zum Instruktor.
Neben einer großen Anzahl an Alu-Flaschen (INT-Anschluss) sowie Blei steht
für 20 Taucher je eine komplette Leihausrüstung zur Verfügung. Die 20 Tauchplätze vor der
Basis werden mit dem Dingi in einer Fahrzeit von nur fünf bis zehn Minuten angesteuert.
Sämtliche Tages- und Mehrtagestouren (Phi Phi, Shark Point, Similan Inseln usw.)
stehen im Programm von Armin´s Diveteam - sie werden über befreundete Basen und Schiffe ausgeführt.
Weiteres Rahmenprogramm wie z.B. Elefantenreiten, Kanufahren, Mietmopeds, usw. - alles kein Problem!
Im angrenzenden Strandrestaurant versüßt man sich die Wartezeit bis zum nächsten Tauchgang.
Strandrestaurant mit anschließender Bungalowanlage.
Um möglichst abwechslungsreiche Tauchgänge zu erleben, entschieden wir uns für das
Hausriff und drei weitere Spots in nächster Nähe, die mit dem Dingi angefahren werden - mit
Silvia als Guide (da Armin momentan aus gesundheitlichen Gründen nicht tauchen durfte).
Nach einer ausreichenden Oberflächenpause für Silvia hieß es Briefing, Ausrüstung anlegen
und ab über den Strand ins Wasser. Ein junges Pärchen aus Deutschland war mit von der Partie.
Die Wassertemperatur lag bei 29°C, wie in der heimischen Badewanne. Durch den hohen Planktonanteil
im Wasser war die Sicht erheblich eingeschränkt - fünf bis acht Meter. Sicher nicht überwältigend, aber für den
Anfang ganz ok. Das Hausriff ist ein wirklich abwechslungsreicher Spot. Neben Schnappmesserfischen,
vielen Drachenköpfen, Hartkorallen, verschiedenen Schnecken begegnete uns eine Schule Hornhechte.
Nach einer Stunde beendeten wir zufrieden den Tauchgang.
Links: Schnappmesserfische
Rechts: Schnecke
Die Oberflächenpause ließen wir im Strandrestaurante bei einem kühlen Trink und einem
kleinen Snack verstreichen. Für den Zweiten Tauchgang mussten wir mit dem Dinghi fahren,
es ging nach Koh Man. Koh heißt übersetzt Insel, die Fahrzeit dorthin betrug ca. acht Minuten.
Der Tauchplatz ist ähnlich dem Hausriff; erst gegen Ende der Tauchzeit kamen wir zu einem
Korallengarten. Sehr schöne, große Hartkorallen, kleinere Fischschwärme und Schnecken.
Die Sicht lag bei etwa zehn Metern.
Links: Anemonenfische
Rechts: Auf dem Weg zum nächsten Tauchplatz
Nach dem Versorgen der Ausrüstung und einem schmackhaften Abendessen sorgte Silvia für die
Rückfahrt zum Hotel.
Da am nächsten Tag zwei Tauchgänge mit dem Dingi geplant waren, war der vereinbarte Treffpunkt wieder um...
Richtig: 11 Uhr - vor dem Hotel. Ideal... ausschlafen und auch noch gemütlich frühstücken.
"Psssst, nicht verraten: Heute hatte ich das Glück, Silvia ganz für mich alleine zu haben. Das bedeutete genügend Zeit, um Fotos machen zu können."
Der erste Tauchgang fand bei Koh Buddha Yai statt - einer Insel mit vielen Buddhastatuen
und Mönchen, die auf der Insel leben.
Koh Buddha Yai
Dieser Tauchplatz ist für Makroaufnahmen prädestiniert. Viele verschiedene Schnecken,
Hartkorallen mit unzähligen kleinen Krabben, Garnelen, Lobster und noch vieles mehr.
Eine leichte Strömung begleitete uns. Fahrzeit dorthin ca. zehn Minuten.
Der zweite Tauchgang sollte etwas Besonderes werden: Nui Beach!
Diese Bucht wurde vom Tsunami komplett verschont, dementsprechend wurden die Korallenriffe nicht zerstört.
Nach dem Sprung ins Wasser bewies sich die Ankündigung als wahr: Feuerkorallen mit
einem Meter Höhe, riesige Hartkorallenblöcke, Fischschwärme und eine besondere Vielfalt an Kleinstlebewesen.
Schnecken in allen Farben und Größen waren zu sehen ebenso eine Barakudaschule, die uns begleitete.
Dieser Platz ist wirklich etwas Besonderes und so vergingen die 80 Minuten wie im Flug.
Links: Einsiedlerkrebs...
Rechts: und eine sehr schöne Hartkorallen Landschaft
Der Ausklang des Abends... "as usual" im Strandrestaurant.
Fazit zu den vier Tauchplätzen:
Das Hausriff, Koh Man und Koh Buddha Yai sind schöne Tauchplätze.
Leider kann die Sicht weder vorhergesagt, noch garantiert werden, wodurch es manchmal zu
taucherischen Entäuschungenkommen kann. Aber im Gegenzug kann man durchaus stets mit kleineren Besonderheiten
wie Schnappmesserfische, Barrakudas,
Muränen, verschiedene Schnecken und noch vielem mehr rechnen.
Der Tauchplatz Nui Beach ist ein Topspot, eine unberührte Unterwasserlandschaft wie diese
ist selten zu erleben.
Insbesondere diese vier Tauchplätze sind für Tauchgänge "zwischendurch" und für besonders für
Freunde der Makrofotgrafie zu empfehlen, da der Transfer mit dem Dinghi einwandfrei und
problemlos funktioniert. Es kann in Kleingruppen
(zwei Taucher) getaucht werden, wodurch auch kein Zeitdruck bezüglich des Bootes entsteht.
Fazit zu Armin`s Diveteam:
Armin und Silvia betreiben hier auf Phuket in der Ao Sane Beach eine kleine
Tauchbasis,
die auf den ersten Blick äußerlich nicht sonderlich imposant erscheint, wie es andere Basen tun.
Aber der Schein trügt!
Die Betreuung und Möglichkeiten, die einem bei Armin´s Diveteam geboten werden, gehören - was
Individualität, Herzlichkeit und Umfang angeht - zur absoluten Spitze der Szene und können
auch nur schwer übertroffen werden. Abgesehen vom Hausriff und den angrenzenden
Tauchspots sind die Tauchplätze der Tages- und Mehrtagestouren identisch denen, die auch alle
anderen Tauchbasen anfahren.
Tempelanlage mit Freilichtmuseum in Ao Chalong/Phuket
Orchid Farm - Ao Chalong/Phuket
Orchid Farm - Ao Chalong/Phuket
Interview eines Gastes:"Jedoch so eine individuelle Betreuung, wie sie die beiden auf
diesen Trips anbieten, habe ich noch bei keiner anderen Basis erlebt! Das haben wir an unserem
letzten Urlaubstag noch mal erlebt dürfen: Tempelbesichtigung, einige andere Sehenswürdigkeiten,
Geschichten über Land & Leute - ein unvergesslicher, kultureller Abschluss.
Einzig das Wetter war uns nicht wohlgesonnen, aber das haben die Jungs und Mädels von Armin´s
Diveteam (zum Glück) noch nicht im Griff. Dafür noch einmal danke und ich werde mit Sicherheit
wieder mit Armin und Silvia Tauchgänge machen!"
© Text 2006 by Helmut Ebner
© Bilder 2006 by Helmut Ebner
© Logo und Bilder mit freundlicher Genehmigung by Armin`s Diveteam
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21.11.2008 10:24 Taucher Online : 169 Heute 3845, ges. 30089260 Besucher
 
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