Atemtechnik Abgesandt von hket am 14.05.2005 - 07:18:
Entgegen der aktuellen Lehrmeinung taucht kaum jemand aus meinem Umfeld vorwiegend ausgeatmet. Früher trainierten wir sogar Luft sparen:
einatmen - 4 Flossenschläge - ausatmen
das ganze mit spitzem Mund, Zunge im Mundstück oder zugedrehten Automat.
Steigerung der Pause auf 6, 8, 10 Flossenschläge
Ergebnis: deutlich geringerer Luftverbrauch,
die Kopfschmerzen waren mit Aspirin meist nach 2-3 Stunden wieder weg.
Wenn man sich überlegt, dass das normale Atemzugvolumen eines Mannes bei 0,8 bis 1,2 Liter Luft liegt, kann man durch die Technik
einatmen - ausatmen - Pause maximal 1kg Blei sparen.
Eine dauerhafte Verschiebung des Atembereiches in Richtung untere Einatemreserve ist auch nicht wirklich möglich, da ich - besonders im Trocki -meine gesamte Lungenbandbreite zur Tarierunterstützung benutze.
habe früher auch versucht mit möglichst wenig Blei und möglichst wenig atmen zu tauchen um meinen Luftvebrauch zu reduzieren.
Hatte dann auch zunächst mir nicht erklärbare Kopfschmerzen, bis ichs begriffen hab.
Nun pfeife ich auf Lufteinsparen oder Blei reduzieren und atme munter drauflos beim Trockentauchen mit Neoprentrocki und 14 Kilo im Süsswasser oder 16 Kilo im Meerwasser. Und was soll ich sagen, brauch auch nicht mehr Luft eher weniger weil ich eben entspannt und ruhiger bin und mir keinen Kopf mache wieviel Luft ich brauche oder nicht. Die Entspannung und die Ruhe denke ich ist das wesentliche, also atmen wie es einem am besten passt !
Grüße
K3
Antwort von Taeniura_lymma am 14.05.2005 - 16:37 wie lange ist das denn bitteschön her mit dem Luftanhalten um Blei und Luft zu sparen? (Muß ja noch aus der Urzeit des Tauchens stammen)So Spielchen kannst Du höchstens machen, wenn Du geradeaus ohne Höhenunterschied tauchst, sonst ist der Lungenriss vorprogrammiert. Mal abgesehen davon bringt es nicht viel, denn Du kannst die Reflexe Deines Körpers nicht austricksen, nach einer längeren Pause wieder einatmest, wird der Lungenzug viel tiefer und vorbei ist mit sparen. Ich habe in meiner Anfangszeit auch immer wie ein hypnotisiertes Karnickel auf die Restluft von meinem Compi gestarrt und durch Luftanhalten versucht , die Restzeit zu erhöhen, hat aber nix gebracht. Heute atme ich wie an Land regelmäßig ein und aus und komme mit einer 10er Pulle locker 70- 80 min hin.
Antwort von dive1203 am 14.05.2005 - 18:27 hallo alle-zu-sammen,muß den antworten recht geben,"sparatmung" bringt außer kopfweh gar nix,der luftverbrauch nimmt von tauchgang zu tauchgang von selbst ab,das wichtigste ist ruhe
einfch entspannen
Antwort von hket am 14.05.2005 - 19:45 sorry, die Idee mit der Atemtechnik kommt nicht von mir. Im Gegenteil, die kleine Pause nach dem Ausatmen statt nach dem Einatmen zu machen ist mir höchst zuwider, wird hier aber immer wieder propagiert.
Mein Luftverbrauch bei entspannten TG liegt bei ca. 11 l/min, was mich nervt sind die extremen Ausreisser bei Belastung (ok - Training ??? )
"komme mit einer 10er Pulle locker 70- 80 min hin"
sagt mir nichts, Tiefe fehlt.
10l x 160 bar bei AMV 15 l/min in durchschnittlich 6m Tiefe reicht für 66 Min.
bei AMV 10 l/min sinds 100 Min.
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