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Tauchboote Indonesien

MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)

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 Datenbank - Tauchboote - Indonesien - 18 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 45604
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 05.09.2008 von Wolfgang [CMAS ***, 450 TG]

Wir, Martin (der die Weißwürste für Rudi mitgebracht hat ) und Wolfgang haben ausgehend von
Manado-Harbour an der Marineparktour vom 02.06.08 bis 09.06.08 im Bereich der Nordspitze von Nord-Sulawesi sowie zur Lembeh-Strait teilgenommen.
Wir wurden vom Chef persönlich und Jennifer,seiner
bezaubernden Frau am Flughafen abgeholt.Die ge-
meinsame niederbayerische Abstammung schaffte vom
ersten Augenblick eine total vertraute Situation als würden wir drei uns schon ewig kennen.In sei-
ner offenen,aber durchaus charmanten Art ,die uns sehr entgegen kommt,begann Rudy Ring,der Eigner der Liburan,mit der Einführung in Land und Leute.

Das Boot,die M.S. Liburan (die Neue) im Besitz des Ur-Bayern Rudy Ring ist ein modernes Stahlschiff,das schönes Design mit absolut prak-tischer Ausstattung und angenehmem Ambiente ver-bindet,In den geräumigen, zweckmässigen Kabinen gibt es eine Naßzelle mit Dusche/WC und eine in-
dividuell regelbare Klimaanlage.
Die Liburan erfüllt für Taucher alle Anforderungen
eines schwimmenden Hotels inmitten eines submari-
nen Kosmos, umgeben von der beeindruckenden, urzeitlich anmutenden indonesischen Vulkaninsel-
welt - erkennbar an den aus den Kratern entweichen
den Rauchfahnen sowie dem mancherorts schwarzen
Lavasand.
Mit dem Tauchschiff sind auch weiter entfernte Tauchspots komfortabel anzufahren.
Alle taucherspezifischen Bedürfnisse werden hier-bei erfüllt: reichlich Platz im Saloon und an Deck,ein besonders großzügiges Sonnendeck,auf dem sich jeder nach Wunsch in der Sonne aalen oder im Schatten rumlümmeln kann. Akku-Ladestation mit individuellen Fächern - selbstverständlich.
Die immer großzügig gefüllten Alu-Flaschen befin-
den sich in Top-Zustand.
Das ganze Schiff ist innen und aussen konsequent in Lindgrün auf weissem Grund gehalten - sogar
sämtliche Sitzpolster und das Sonnendach - wie wir später erfahren haben : die Lieblingsfarbe von Jennifer,Rudys First Lady an Bord.

Wir durften eine grandiose Kreuzfahrt zu unberührten Tauchpunkten mit vielen niemals zuvor
von uns gesehenen, einzigartigen , meist kleinen Lebewesen bei in der Regel 3, manchmal 4 Tauchgängen täglich erleben.In einem Beiboot wurden wir an die idealen Abtauchstellen gebracht.
Dabei versuchten sich die kompetenten heimischen Guides gegenseitig rein sportlich zu über-
trumpfen,uns möglichst viele Einblicke in die hiesige beeindruckende Flora und Fauna zu geben.Bei dem überwältigenden Angebot von Lebewesen im Makrobereich haben wir die gros-
sen Brummer gar nicht so sehr vermißt. Natürlich kommen dabei die Fotojäger voll auf ihre Kosten ( wir zwei haben zusammen in dieser Woche rund 1000 Aufnahmen geschossen! ).
An manchen Stellen strömt heisses Wasser aus den Felsen und man hört z. B. bei Biaro - und
Siau - Isle das Donnern des Vulkans unter Wasser!
Einzigartig sind auch die Tauchplätze der Lembeh - Strait. Inmitten von kahlen Sandflächen, Autorei-
fen,Bierflaschen und sonstigem Müll kann man - allerdings nur bei näherem Hingucken -fremdartige
Lebensformen entdecken, die es teilweise aus-schließlich hier gibt.
Natürlich steht hinter der Abfolge und Auswahl der Tauchspots, an denen wir großenteils das einzige Boot waren, die geballte Erfahrung und Kompetenz von Rudy,dem Schiffseigner und
Organisator der Expedition, der sich als ´der einzige Straubinger, der zur See fährt´ versteht.
Dabei war die Tour niemals festgeschrieben, sondern flexibel den Gästewünschen angepaßt.
Das Tauchmanagement war wirklich gut,die Briefings waren klar; mit Ausnahme der Nachttauchgänge gab es keine zeitlichen Limits.
Es entstand nie die Atmosphäre eines verschulten Betriebs.Bei aller notwendigen Ernsthaftigkeit herrschte stets die Lockerheit und Entspanntheit,die sich alle wünschten und wozu auch alle beigetragen haben.Sicherlich war dies u. a. möglich infolge der Taucherfahrung der Gäste.
Generell darf man ganz ehrlich sagen,daß wir uns wie im Schlaraffenland - aber auf Wasser -
gefühlt haben: ein Traum in Tiefblau des Meeres unter uns und in sattem Grün des Dschungels um
uns herum und das als ´Rundum-sorglos-Paket´ (Zitat ) arrangiert.
Die gesamte Crew, an erster Stelle Rudy, war permanent zur Stelle, um uns eine traumhafte Tauchurlaubswoche zu bescheren.Wann immer Hilfe nötig war,sie kam prompt: sei es die Be-
festigung des Plexiglasschutzes am Computer oder die Verlegung des Bootes an einen ruhigeren An-kerplatz. Nach dem letzten Tauchgang übernahm die Crew die Spülung und das Aufhängen des Equipments.
Der Kabinenservice war vorbildlich.

Und natürlich ist am wichtigsten, was Leib und Seele zusammenhält.
Die Küche MUß mit ´Super´ prämiert werden :
- reichhaltiges Frühstück mit Ei in allen Variationen (gekocht, als Omelette,Spiegelei oder Rührei) ganz nach Belieben;
- Mittagessen mit viel Fisch, bewußt leicht verdaulich für unsere Heldentaten am Nachmittag;
- Dinner superb - Gegrilltes oder Gebratenes vom Rind, Huhn und Schwein;
- Gemüse,Salat und Obst immer dazu.
Und selbstverständlich alles nichtzu knapp. Schließlich noch Schokoladenkuchen und Kekse als
Nachmittagssnack.

Resumee:
Auf der Liburan erlebt man hervoragendes Liveaboard.Wer in die faszinierende Unterwasser-
welt von Nord-Sulawesi abtauchen möchte, ist bei Rudy Ring auf der Liburan in besten Händen!
Das Preis - Leistungs - Verhältnis stimmt einfach.

An Rudy, Jennifer und die Crew:
herzlichen Dank für die unvergessliche Woche auf Eurem Schiff von Martin und Wolfgang !!!
Es war bestimmt nicht das letzte Mal für uns.

Wolfgang

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45514
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 01.09.2008 von José und Beatrice

2 Wochen im Paradies

Nach einem Zwischenstopp in Singapur sind wir mit freudiger Erwartung in Manado gelandet. Rudi Ring, der Eigner der Liburan, erwartete uns schon. Wie nicht anders zu erwarten, bayrische Lässigkeit lässt grüssen, war schon alles vorbereitet.
Mit seiner charmanten, offen Art erklärte er uns den weiteren Ablauf der nächsten Stunden.
Mit kleinen Busen verschoben wir uns dann vom Flughafen zur Marina Plazza, wo die Liburan an der Liegestelle zur Abfahrt bereits auf uns wartete. Hilfsbereite Hände erwarteten uns und das Gepäck wurde in Windeseile auf das Boot verladen und verstaut.
Kaum war das Gepäck verstaut, legte das Boot ab. Ein völlig normaler Ablauf, da Rudi seinen Gästen schon ab den ersten Minuten Ferien bieten will.
Eine lästige, langweilige, stickige erste Nacht im Hafen gibt es auf der Liburan nicht.
Die Reise führte uns nach Bangka Island wo wir den Liegeplatz für unsere erste Nacht, anfuhren.

Hier durften wir auch unseren ersten Tauchgang in Sulawesischen Gewässern machen.
Schnell merkten wir, dass tauchen mit Rudi, nicht 0815 tauchen bedeutet.
Wer freies Tauchen ohne erhobenen Zeigefinger bevorzugt, findet bei Rudi sein Paradies.
Die nächsten Tage erlebten wir abseits vom Tauchtourismus, Tauchplätze der Superlative. Eine unberührte Unterwasserwelt, in einer atemberaubenden Vielfältigkeit die es so wohl nur im Indonesischen Archipel zu bestaunen gibt. Die Artenvielfalt ist wohl unerreicht und gehört im Makrobereich zu den besten der Welt. Aber damit nicht genug auf unserer Tour in den Norden versetzten uns gewaltige Schwärme von Barracudas, Wimpelfischen, Thunfischen und Makrelen immer wieder erneut ins Staunen. Auch wer es gerne etwas grösser mag kommt auf seine Kosten, so begegneten uns auf unserer Reise auch Weisspitzen-, Schwarzspitzen- und Fuchshaie. Majestätisch dahin gleitende Adlerrochen und ab und kreuzte auch eine Schildkröte unseren Weg. Noch grösser war unsere Freude, als Rudi uns in einer Bucht absetzte und wir Dugong’s aus nächster Nähe bewundern durften. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die abwechslungsreichen Unterwasserlandschaften und der Korallenbestand sie reichen von blanken Granitfelsen über wunderschön bewachsene Steilwände, hin zu Korallengärten mit Weich- und Hartkorallen wie wir sie bis dahin noch nie bestaunen durften.

Die Liburan ist ein zuverlässiges Stahlschiff und bietet alles was das Taucherherz begehrt, die geräumigen Kabinen sind alle mit eigener Dusche, WC und Klimaanlage ausgestattet. Der grosszügige Salon und Aufenthaltsraum ist gemütlich und zweckmässig eingerichtet. Ein Sonnendeck mit Sitzgruppe ladet zum faulenzen ein und natürlich abends zum gemütlichen zusammensitzen und das Deco Bier geniessen.
Für Taucher nicht minder wichtig ist das Tauchdeck, es ist geräumig und zweckmässig ausgestattet mit Ladestationen für Akkus und genügend Platz für das Gerödel und die Kameras. Angenehm ist auch die grosse Tauchplattform, die mit zwei Süsswasserduschen ausgestattet ist. Getaucht wird je nach Tauchplatz direkt ab der Tauchplattform, oder bequem ab einem der beiden Beiboote, die um es uns noch angenehmer zu gestalten, mit Stahltreppen ausgestattet sind.

Auch Abwechslung ist zu haben auf einer Tour mit Rudi, wer Lust auf einen Landgang verspürt sollte Rudi fragen, sehr zu empfehlen sind Landgänge auf den Markt zum Beispiel in Siau, weit ab jeglicher Touristen und am Rande der Zivilisation einen Asiatischen Markt zu besuchen ist ein Erlebnis.

Zum Schluss bleibt nur noch der Küche ein riesig grosses Lob auszusprechen. Was von den beiden Köchen auf den Tisch gezaubert wurde ist kaum zu übertreffen. Ein Kulinarisches Verwöhnprogramm vom Feinsten. Auch dem Rest der Crew möchten wir an dieser Stelle herzlich danken. Alles lief perfekt und reibungslos, über- wie unter Wasser.

Für uns steht klar fest, wir kommen wieder, Tauchen auf der Liburan ist Tauchen in einer anderen Welt.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45129
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 15.08.2008 von Tanja und Roger

Im Mai dieses Jahres haben wir unseren Tauchurlaub auf der Liburan verbracht. Die Safari führte uns in den hohen Norden, wo wir 2 Wochen fantastisches Tauchen erleben durften.

Unberührte Tauchplätze, kombiniert mit uneingeschränktem Tauchen, dazu einmalige Fauna und Flora, sind nur ein paar Stichwörter die das Tauchen mit der Liburan beschreiben könnten.

Die Liburan ist ein Stahlschiff, das in den sulawesischen Gewässern seinesgleichen sucht.

Von einem Taucher für Taucher konzipiert. So könnte man es in einem Satz formulieren.

Die Kabinen sind grosszügig und mit eigenem WC und Dusche (Warmwasser) eingerichtet.

Der Essens- und Aufenthaltsbereich wurde von Jennifer (Ehefrau von Rudi), stillvoll eingerichtet. Das Grün einer Ihrer Lieblingsfarben ist, wird einem in den verschieden Bereichen der Liburan, immer wieder bewusst.

Rudi, ein Urgestein aus Bayern, vermag mit seiner aufgestellten, geradlinigen Art auch den letzten Zweifler davon überzeugen, das auf der Liburan alles ein bisschen anders tickt.

Keine Bevormundung, Taucheinschränkungen und Rudeltauchen wie man es von anderen Destinationen her kennt. Sondern einfach nur freies Tauchen wie es der Gast wünscht.

Dies bedeutet aber nicht, dass die Sicherheit darunter zu leiden hat.
Verständliche, klare Briefings, Sauerstoff, 2 Zodiaks, gut ausgebildete Guides, modernste Kommunikations- und Navigationsmittel, 2 Schiffsmotoren sind nur ein paar Beispiele was die Crew und die Liburan zu bieten hat.
Zwei Luftkompressoren und eine Nitroxanlage runden den guten Standart der Liburan ab.

Drei Tauchgänge im Tag sind normal und Nachttauchgänge sind, wenn es der Tauchplatz zulässt, auch mehrmals in der Woche möglich.

Auch spontane Landgänge sind, wenn das die Gäste wünschen, jederzeit möglich.
Eine Erfahrung die man nicht verpassen sollte, da die einheimische Märkte für uns Europäer, doch sehr exotische „Leckereien“ bieten.

Die Kombüse hat für die drei Köche ausreichen Platz. Richtig, 3 Köche !!!! Einer für die Crew und zwei für die Gäste. Daher ist es nicht verwunderlich das das Essen spitzenmässig ist. Ein kulinarischer Hochgenuss, der durch die Kombination von asiatischer und europäischer Küche geprägt ist.

Das Preis/Leistungsverhältnis, ist für das was geboten wird, sehr gut.

Dies war bestimmt nicht die letzte Safari die wir mit der Liburan gemacht haben.

Bei dieser Crew und dem Boot wird man zwangsläufig zum Wiederholungstäter.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 45040
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 12.08.2008 von Michl [PADI MSDT, 330 TG]

Mehr vom Meer sehen!

Es war mir bis dato nicht bewusst, dass es ´DIESEN EINEN ORT´ wirklich geben sollte, welcher in wunderbar inszenierten UW-Dokumentationen so eindrucksvoll beschrieben wird und in atemberaubenden Bildern auf der Mattscheibe flimmert.

Es war mir klar, dass dort die schönsten Bilder vieler VERSCHIEDENER Destinationen der Ozeane und Gewässer unseres blauen Planeten aneinander gereiht dieses ´GROSSE GANZE´ ergeben.

Doch dieses ´GROSSE GANZE´ sollte es wirklich geben! ...und zwar an nur EINER Destination!

Ich hatte die Ehre vom 20. Juni bis 1. Juli ´08 auf der MY Liburan eine Nordtour in den Gewässern von Nordsulawesi zu erleben. In der Marina der aufstrebenden Stadt Manado ging es los, zu einer mit Spannung erwarteten Exkursion.

…und dort habe ich dieses ´GROSSE GANZE´ entdeckt!

Schon beim ersten Abtauchen am nächsten Morgen musste ich mir die Frage stellen, ob sich dieses Panorama vor, über und unter mir, nun wirklich in Echtzeit vor meinen Augen entfaltet.
Es bot sich eine unbeschreibliche Kulisse aus Hart- und Weichkorallenfeldern und eine Artenvielfalt unglaublichen Ausmaßes.

Die Riffe waren einfach von solcher Schönheit, wie ich es zuvor noch nie gesehen hatte!

Es grenzte ans Unmögliche, Nachttauchgänge im Logbuch zu dokumentieren. Nur EIN Eintrag konnte die Fülle von Leben beschreiben: „Siehe Fischführer Südostasien – Teil A – Z.

Doch es sollte noch unglaublicher werden!
Schon die Einfahrt zu diesem Ort sollte mitunter etwas Mystisches haben, als dicke Wolkendecken vor den vulkanischen Bergmassiven hingen. Doch als das Ziel erreicht war, öffneten auch Diese den Blick auf die Vulkane und die Palmenbewachsenen Hänge der Lembeh Staße.

Ein Ort, wie es ihn nur einmal auf diesem Planeten gibt! Das Reich der Critters und der Himmel für jeden UW-Fotografen! Es ist unglaublich, welche Arten und Formen sich dort entwickeln konnten und noch immer tun. Ständig werden dort neue Arten entdeckt.

Bunte Korallengärten sind dort rar, doch bei dieser Makrowelt sind beide Augen auf das dunkle Vulkansediment gerichtet und mit dem Staunen über diese Vielfalt mehr als beschäftigt.

Nachdem wir auch die Lembeh Straße wieder hinter uns gelassen hatten, ging es weiter in die Weiten des Indopazifiks und die unglaublichen Rifflandschaften dieser Tour.

Dies soll als Beschreibung der UW-Welt genügen, denn Details würden den Rahmen dieses Berichts sprengen und ich kann es jedem nur ans Herz legen, dies mit eigenen Augen zu bewundern!

Natürlich muss ich noch ein paar Worte zur MY Liburan anbringen.

Ein stolzes Boot mit Allem, was das Herz begehrt!

Vom großzügigen Tauchdeck mit viel Platz für Fotoausrüstung, Lampen, Akkus und sonstigen persönlichen Ausrüstungsgegenständen, bis zum gemütlichen Salon, in dem auch die reichlichen und hervorragenden Kunstwerke der Kombüse gereicht werden und dem schönen Oberdeck, das zum Verweilen und Entspannen einlädt, fehlt nichts, was das Taucherherz begehrt.

Eine Crew, die Ihresgleichen sucht, steht immer mit Herz und Seele zur Seite. Unbedingt zu erwähnen sind die Guides, die auch jedes noch so kleine Lebewesen mit unglaublichem Spürsinn dem Taucher präsentieren.

Und last but not least, möchte ich hiermit natürlich auch Rudi für seine Gastlichkeit, seine Erzählungen, die Rund-um-Betreuung und schlichtweg für die spaßigen und angenehmen Tage auf seiner MY Liburan danken!

Ich kann nur jedem empfehlen, eine Tour mit der MY Liburan in die Gewässer Nordsulawesis zu unternehmen und in Gebiete vorzustoßen, die bis dato völlig unberührt und sogar noch unentdeckt sind!

Liebe Grüße und vielen Dank für diese Tour
…natürlich auch an Jenny und die beste Crew ever!

Wir werden uns wieder sehen!

Michl

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39463
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 11.11.2007 von Karin Mitschke [CMAS 4*, 1950 TG]

Hallo,

wir sind zurück von unserer Fototauchsafari auf der Liburan mit Herbert Frei.

Die Reise führte von Manado über Bunaken, Lembeh Street nach Bangga Island.

Wir tauchten bereits vor 10 Jahren dort und waren überrascht, wie gut die Tauchplätze trotz der vielen neuen Resorts erhalten sind. Rudy plante die Tauchgänge so, daß wir den Tauchern der anderen Basen aus dem Weg gehen konnten (vor dem Frühstück etc).

Critters, Steilwände und gut erhaltene Riffe,Tauchen, was das Herz begehrt.

Über das Schiff, die aufmerksame und hilfsbereite Besatzung und Rudy als Mutter für alles zu berichten, hieße, Eulen nach Athen tragen (siehe frühere Berichte).

Wir haben uns sehr wohl gefühlt und bereits die nächste Tour auf der Liburan gebucht.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39123
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 28.10.2007 von Rickie [TL**, 1300 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben vom 10.09.07 bis 17.09.07 die Marineparktour (Bunaken-Bangka-Lembeh) auf der „Liburan“ gemacht.

Das Boot:

Die „Liburan“ ist ein Stahlschiff – zweckmäßig eingerichtet und trotzdem schön. Die Kabinen sind geräumig mit viel Stauraum. Alle Kabinen verfügen über WC mit Dusche (diese auch noch mit warmem Wasser!). Ausserdem ist eine einstellbare Klimaanlage vorhanden. Die „Liburan“ ist für maximal 16 Taucher ausgelegt – wobei es bei voller Belegung ziemlich eng werden könnte. Es stehen 2 Beiboote zur Verfügung, die die Taucher auch an den entlegensten Spot bringen. Besonders gut hat uns das Tauchdeck gefallen: Reichlich Platz für Alle. Ausserdem für jeden trockene „Einzelsafes“ (verschließbar) für nicht so ganz salzwasserfeste Utensilien. Akkus laden – eine Selbstverständlichkeit. Die 12-Liter Aluflaschen sind in einem ausgezeichneten Zustand und immer Bestens gefüllt.

Der Chef und seine Crew:

Bei unserer Tour waren der – nach eigener Aussage – „einzige Straubinger, der zur See fährt“ - Chef Rudi Ring - und seine Frau Jennifer mit von der Partie. Es gab viel zu erzählen – lustige Geschichten, Infos über Land und Leute und natürlich – die Unterwasserwelt, die wohl Wenige in dieser Gegend so gut kennen, wie Rudi. Jennifer ist die „gute Seele“ an Bord. Egal, wo Hilfe nötig ist, jeder Wunsch wird von den Augen abgelesen. Die Vorliebe der Chefin für die Farbe „Grün“ lässt sich bei der Einrichtung der „Liburan“ leicht erkennen. Die „Rundumbetreuung“ der beiden - vor, während und nach der Tour - war einfach super! Ein flexibler Tourenplan inkl. Landgängen, falls gewollt, waren absolut kein Problem – ganz im Gegenteil.

14 Crewmitglieder (3 Guides) sorgen für das restliche „Rundum-Sorglos-Paket“. Unsere 3 Guides, Frängky, Hängky und Marnex müssen „Makroaugen“ haben! Was die Drei alles aufgetrieben haben – einfach „Makrogantisch“. Mehr davon beim Thema „Tauchgebiete“. Jedes noch so kleine Problem (egal ob beim Anziehen, Tauchen oder Einstieg in das Beiboot) – wurde von den 3 Jungs schon im Keim erkannt und sofort behoben.

Die Küche kann nur mit Super bezeichnet werden. Für jeden Geschmack war was dabei. Suppe, Huhn, Fisch, Rind, Schwein, Gemüse und Obst – Herz, was willst du mehr? Bei ruhiger See und Windstille wurde auf der Tauchplattform der große Grill angeworfen und nichts stand einem gemütlichen Abendessen im Wege!

Vorher sollte man sich jedoch von Oddy eine Massage gönnen. Relaxter geht es einfach nicht mehr!

Die Kabinen wurden (oft mehrmals) täglich gereinigt. In 10 Tagen 2 x frische Badetücher in doppelter Ausführung – kein Problem.

Jeder, der jetzt denkt, die Serviceleistungen seien nicht zu toppen, sei eines Besseren belehrt: nach dem letzten Tauchgang auf der „Liburan“ stand die gesammelte Crew (inkl. Käpt’n) bereit, um das Equipment zu waschen und aufzuhängen. Wer hier selber noch einen Finger krumm machen wollte war einfach Chancenlos.


Die Tauchspots:

Leider hatten wir wenig Großfisch – aber darauf konnten wir auch gut verzichten, bei dem Makroangebot. Unwahrscheinlich, diese Artenvielfalt! Tolle Sichtweiten und ungewöhnliche Farben. Büffelkopfpapageienfische, Krabben, Garnelen, Makrelenschwärme und Schnecken, Schnecken, Schnecken……..
Auch die anderen Plätze waren toll. Schöne Korallen in allen Variationen (hart, weich), auch Steilwände sind vorhanden. Die Sicht war hier leider nicht so toll – aber was soll´s. Beeindruckend auch die extrem schnell wechselnden Strömungen in wirklich alle Richtungen (inkl. Auf und Ab).

Last but not least: Lembeh Straight. Es wurde schon viel geschrieben – mehr ist nicht hinzuzufügen. Nur so viel: Die Logbuchseiten reichten nicht für das Gesehene aus!!!!!!! Jeder Tauchgang ein Highlight! Mimik-Octupuss, Seepferdchen in allen Größen und Farben, Anglerfische und weitere Critters, Critters, Critters..!!

Fazit:

Die „Liburan“ ist ein außergewöhnliches Tauchsafarischiff. Jeder der diese einzigartige Unterwasserwelt in Nord Sulawesi erleben und kennen lernen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Man wird so gepflegt und gehegt, dass man gar nicht mehr weg will.

An Rudi, Jennifer und die Supercrew:

Vielen herzlichen Dank für diese unvergesslichen 7 Tage! Es war bestimmt nicht die letzte Tour auf der „Liburan“!








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Datenbankeintrag 36511
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 24.07.2007 von Miriam (Mima) [PADI OWSI, 1000 TG]


Lust auf ein Tauchabenteuer der besonderen Art in Nordsulawesi? Diesen Traum konnte ich mir vom 20.06. bis 04.07.2007 auf der Sangihe Explorertour mit der MS Liburan erfüllen.

Unberührte Tauchplätze, faszinierende Begegnungen mit den Lebewesen einer artenreichen und farbigen Unterwasserwelt Sulawesis waren garantiert. Die Augen der Guides fanden selbst die kleinsten der Kleinen die „Pontoi-Pgymis“.

Gerade die Erfahrungen und Kompetenz von Rudi Ring, seiner Frau Jennifer und der Crew machen die Liveaboards der MS Liburan zu etwas ganz Besonderem.

Das 2006 gebaute Tauchschiff ist so konzipiert, dass auch das Anfahren von weiter entfernten Tauchgebieten entspannt und komfortabel ist. So verfügt jede der Kabinen über einen eigenen Sanitärbereich mit Dusche und WC, sowie eine unabhängig regulierbare Aircondition. Auch die Gemeinschaftsbereiche sind großzügig und geräumig.

Wieder einmal zeigten sich gerade bei unserer Tour, die Vorteile eines Liveaboards. Neben einer individuelleren und flexibleren Tourplanung ist es jederzeit möglich die tauchgangsfreien Zeiten zu nutzen, um den nächsten Tauchspot zu erreichen. Dieses Unabhängigkeits- und Freiheitsgefühl, das Aufwachen am nächsten Morgen mitten im Meer an einem neuen Ort, und die Möglichkeit ohne großen Aufwand ins 29 Grad warme Wasser Abzutauchen, ist faszinierend und unvergleichlich.

Jeder Einzelne der Mannschaft der MS Liburan war unermüdlich darum bemüht, die 14 Tage an Bord des Tauchschiffs zu einem Rundumsorglospaket werden lassen.

Neben einem reichhaltigen Frühstück, einem schmackhaften Mittagessen gab es dann am Abend noch Leckeres vom Grill. Und nicht zu vergessen, der hausgemachter Schokoladenkuchen zum Kaffee bzw. Tee am Nachmittag.

Bei einer Explorer-Tour dürfen natürlich die Fotografen nicht fehlen. Diese waren diesmal in der Überzahl. Da hieß es zusammenrücken, was aber kein Problem bedeutete. Ausreichend Platz für die Kameras und genügend Steckdosen waren für jeden vorhanden.

Insgesamt ein Abenteuer, das Träume wahr werden ließ!

Lust auf Meer? Für alle die, Interesse haben, abseits von einem Resort einen natu(e)rlichen und unvergesslichen Tauchurlaub in Nordsulawesi zu erleben ein heißer Tipp : „MS Liburan“.

Übrigens, herzlichen Dank auch an Robert Wilpernig von Wirodive (www.wirodive.de) für die perfekte und tolle Reiseorganisation zum Adventure-Törns 2007 auf der MS Liburan.

Macht weiter so! Ich jedenfalls freue mich schon auf die nächsten Abenteuer im Jahre 2008.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36334
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 17.07.2007 von Beatrice und Urs

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Einige Klarstellungen zum Netten Bericht von Jost.

Auch wir waren im Mai 2007 als Wiederholungstäter auf der neuen Liburan bei Rudi Ring.

Dem Bericht von Jost, wenn auch im Forum über die alte Liburan veröffentlicht, möchten wir einige Ergänzungen und Berichtigungen hinzufügen.

Die Serenade fährt nur bis nach Ruang, wenn sie nicht gerade ein technisches Problem hat, also nicht wirklich in den Norden, und kann in keiner Weise als Alternative bezeichnet werden.

Der Unterwasserberg bei Dugon Bay (im Bericht von Jost fälschlicherweise als Lonely Rock bezeichnet), wurde leider wirklich nicht gefunden, da die am Vorabend mit dem Inselhäuptling gesetzte Markierungsboje (Plastikkanister) über Nacht wohl einen neuen Besitzer gefunden hatte. Alternativ wurde dann ein TG in der Bucht bei Dugon Bay gemacht, dabei haben alle Beteiligten, wohl ausgenommen Jost durch seine Kameralinse, Dugons gesehen. Im Übrigen bestand mehrfach die Möglichkeit in der Bucht zu Schnorcheln, was meist die effektivere Variante ist um die scheuen Tiere zu sehen.
Am Nachmittag als der Inselhäuptling dann etwas verspätet auftauchte (in diesem Teil der Welt hat Zeit eine etwas andere Bedeutung) und uns als Alternative zum bereits bekannten Unterwasserberg vor Dugon Bay einen etwas weiter draussen gelegenen Nappo zu Betauchen vorschlug, haben wir gemeinsam beschlossen auf das Angebot des Inselhäuptlings einzugehen und dass hat sich sehr wohl gelohnt. Neben Schildkröten, Barracudas, Seekobras, Napoleons usw. begegnete uns zum Ende des Tauchganges noch ein richtig grosser Eagelray mit einer Spannweite von ca. 2,5m bis 3m.

Die Tauchplätze um Sangihe Talaud sind unberührt und bis heute grösstenteils noch nie betaucht worden, somit haben die Touren jedes Mal Expeditions-Charakter. Wie Herbert Frei in seinem Bericht richtig schreibt, Zitat: Explorertouren sind nichts für Menschen, die alles vorgekaut haben wollen, wegen eines Insektenstiches hektisch nach dem Chefarzt rufen und genau wissen wollen wo dieser oder jener Drachenkopf gerade lieg. Das Tauchen auf der Liburan ist gut organisiert, die Guides verstehen ihr Handwerk sehr gut und man geniest eine Freiheit die es in dieser Form wohl nicht gerade auf einem Safariboot gibt. So werden die Ideen und Wünsche der einzelnen Taucher wenn immer möglich berücksichtigt und es ist ein sehr individuelles Tauchen möglich. Der Fischreichtum ist sicher nicht mit den Malediven zu vergleichen, aber unserer Ansicht nach sehr gut. Die Vielfältigkeit der Plätze ist einmalig, von blanken Granitfelsen über fantastische Hartkorallen bis zu wogenden Weichkorallenfeldern ist alles vertreten. Im Mai 07 wurden wir bei Dugon Bay während eines ganzen Tauchganges von einer Herde Papagei Büffelköpfen (28 Stk.) begleitet. Oder am selben Tag an einem anderen Platz trafen wir auf einen Kreis von ca. 30 grossen Stechrochen von einem Durchmesser der Tiere ca. 2m, alle Schwänze nach Aussen gerichtet, ein fantastisches Bild.

Die Behauptung die Bilder in den Berichten seien nicht von der Nordtour sondern aus der Lembeth Streat, empfinde ich als etwas haltlos. So waren wir im 2006 auf der ersten Nordtour (Explorertour) dabei, auf dem Schiff mit uns waren 9 teils Profi-Fotografen und Video-Filmer mit Namen wie Herbert Frei und Gerhard Arnold, die auf der Tour gemachten Fotos sind auch in den jeweiligen Berichten enthalten. Ob noch andere Berichte existieren, in denen Fotos der Lembeth verwendet worden sind, kann ich nicht ausschliessen, aber bei denen auf der Homepage von Rudi gelinkten Berichten über die Nordtour, sind die Bilder mit Sicherheit von der Nordtour 2006. Wer nur Makro sehen will, ist sicher mit der Lembeth besser bedient, wer aber Abwechslung und Vielfalt sucht und die Annehmlichkeiten eines Safaribootes beim Tauchen zu schätzen weiss, ist mit der Liburan auf der Nordtour sicherlich um einiges besser dran (Noch anzumerken ist, dass die Liburan auch Touren nur in der Lembeth anbietet!).

Die Liburan ist nicht nach Deutscher Industrienorm gebaut, aber das in Zentralsulawesi auf Kiel gelegte Schiff entspricht den gehobenen Indonesischen Verhältnissen. Sie ist massiv gebaut und wurde von Rudi und Jennifer mit viel Liebe ausgebaut. Zwei zuverlässige Dieselmotoren, zwei Generatoren, zwei Wasser-Aufbereitungsanlagen sowie mit zwei Bauerkompressoren, ist sie Technisch gut bestückt.
Die Nitroxanlage ist wirklich ein Sorgenkind, die L&W Membrane ist wohl nicht das Gelbe vom Ei und funktionierte 2006 bereits nicht richtig. L&W bastelt laut Rudi bereits seit dem Einbau 2006 daran rum, es bleibt also zu hoffen, dass das Problem demnächst endgültig gelöst wird. Damit die Nitrox- Versorgung in Zukunft sichergestellt ist. Anzumerken bleibt hier, dass Nitrox auf der Liburan leider nicht gratis abgegeben wird. Die Tour ist aber mit Luft problemlos zu betauchen und aus meiner Sicht stellt das Fehlen von Nitrox kein Problem dar.
Die Sache mit dem Schatten auf dem Sonnendeck ist Teils richtig, 2006 mit 14 Gästen hatten wir keine Probleme, waren aber an der Grenze der Schattenplätze angelangt, etwas mehr Schatten wäre sicherlich von Vorteil. Das sollte sich aber in diesem Jahr noch ändern, so sagte uns Rudi im Mai 07, dass ein Sonnensegel bereits geplant sei.
Was das Laden der Lampen und Akkus angeht, wüste ich nicht wo das Problem liegt. Selbst bei 9 Profi-Fotografen 2006, alle mit mehreren Kameras, gab es keine Probleme. Die 9 Boxen auf dem Tauchdeck mit jeweils 3 Steckdosen bieten meiner Ansicht nach genügend Möglichkeiten, so dass jeder seine Akkus laden kann. Zusätzlich darf auch in den Kabinen geladen werden, 220V und 110V Steckdosen sind vorhanden.
Auf dem Tauchdeck bietet die Liburan seit 2007 komfortable Ablagen für Kameras und Kästen für Fotoapparate und Zubehör, im Vergleich zu anderen Safaribooten z.B. der Heaven Fleet im roten Meer, aus meiner Sicht mehr als Komfortabel.
Was unser lieber Jost mit Festlandtauchgängen meint ist mir nicht klar, erstens würde ich Sulawesi als Insel bezeichnen, zum zweiten tauchten wir alle Tauchgänge von der Liburan aus, also vom Boot und zu guter letzt fanden die Ersten und Letzten TG an den vorgelagerten Inseln von Nord Sulawesi statt.

Nachttauchgänge während der Nordtour sind aus Sicherheitsgründen nicht immer möglich, Strömung und Abgeschiedenheit sind an den Aussenriffen nachts ein Risiko. Ich verstehe deshalb Rudi, wenn er Nachttauchen in den ruhigen Gewässern vor Banka vorzieht. Mit vermehrten Touren in den Norden bleibt die Hoffnung, dass der eine oder andere Platz der geeignet ist für Nachttauchgänge, noch gefunden wird.

Gesamthaft gesehen ist die Liburan sicher jedem Tauchsafari erfahrenen Taucher zu empfehlen.
Wir hatten beide Male super Tauchgänge und unvergessliche Ferien. Wer mehr Luxus und Platz braucht als auf einem normalen Safariboot vorhanden ist, sollte sich wirklich besser ein nettes Hotel suchen. Oder als Alternative auf einen Anbieter wie die doppelt so teure Aggressor ausweichen, die aber nur Lembeth, Banka, Bunaken fährt. Natürlich kriegt ihr da nach dem Tauchgang dann auch den vorgewärmten Bademantel gereicht.

Zu guter letzt, es gibt auch unter den Tauchern immer wieder welche die eine Hotelbar brauchen um jeden Abend zu erzählen wie gut sie Filmen, Tauchen oder dass sie nicht verstehen können, dass ihr beim letzten Wettbewerb eingesandter Film nicht an erster Stelle platziert wurde.
Dieselben die mit einer neuen Kamera ins Meer steigen und glauben dass die Fische aufgrund ihrer neuen Errungenschaft wie Models auf dem Laufsteg auf sie warten. Manchmal hilft es, mal nicht durch den Sucher zu kucken und sich an dem zu erfreuen was Mutter Natur alles zu bieten hat. Und was gibt es Schöneres, als nach dem letzten Tauchgang ganz gemütlich auf dem Sonnendeck ein Decobier, natürlich Bintang, zu geniessen und in den Sonnenuntergang zu gucken.

Noch zu erwähnen ist, dass dies unsere 10 Schiffsafari in den letzten 5 Jahren war, wir haben also genug Möglichkeiten gehabt um Vergleiche zu ziehen. Jedoch ist noch zu sagen, dass wir noch nie einen so unangenehmen Zeitgenossen mit auf dem Schiff gehabt haben, wie es Jost war! Er kann einem nur Leid tun und wenn jemand anhand des Berichtes von Jost sich abhalten lässt, die Liburan zu buchen, ist er selber Schuld!

Wir können die Liburan nur empfehlen, nicht ohne Grund waren wir das zweite Mal mit von der Partie und es war auch bestimmt nicht das letzte Mal!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35940
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 01.07.2007 von Jost und Gabi [Divemaster, 1300 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben heute die Einträge zu der Liburan im Tauchernet vom April 07 und Juni 07 gelesen. Wir waren im Mai 07 auf der Liburan.

Leider können wir uns diesen Meinungen nicht anschliessen was das Tauchen angeht. Wir waren schon dreimal in Sulawesi und haben dort schon viele Tauchgänge gemacht. Vor 4 Jahren haben wir eine ähnliche Tour auf der Serenade gemacht, so dass uns diese Tauchplätze bekannt sind ( u.a. auch Nordtour). Da uns diese Tauchplätze damals so gut gefallen haben, wollten wir dies noch einmal wiederholen, und zwar auf einem besseren Schiff ( die Senenade hatte damals technische Probleme, so dass die Tour nicht vollständig gefahren werden konnte. Das Tauchen auf der Serenade war jedenfalls sehr gut.Auf der Liburan hat uns das Tauchen sehr enttäuscht, da wir unserer Meinung nach die besten Plätze nicht angefahren sind.
Der Platz ´Lonely Rock´ wurde bei unserer Tour leider nicht gefunden. Die von Rudi als 100-% sicher zu sehenden Dugons wurden leider auch nicht gesehen, weil wir nur einen Tauchgang an diesem Platz gemacht haben, der eigentlich gar nicht geplant war (geplant war Lonely-Rock, der nicht gefunden wurde, 30 minütige Suche in kompletter Ausrüstung bei prüdender Hitze ). Sicherlich stimmt es, dass die Natur im Norden von Sulawesi
( Sangihe) unberührt ist und keine anderen Taucher dort sind. Die Tauchplätze konnten uns aber leider nicht überzeugen , da wir von dem grossen Fischreichtum und der Artenvielfalt dort nichts gesehen haben.

Die Bilder, wie in den Berichten gezeigt, sind auch nicht von der Nordtour, sondern aus Lembeth.
Unserer Meinung nach, kann man Lembeth vom Hotel aus besser, bequemer und individueller betauchen.
Schöne Korallen kann man auf den Bunaken vom Hotel aus ebenfalls günstiger und bequemer haben.

Zu der Liburan möchten wir noch folgendes anmerken:

Die Crew und die Tauchguide sind sehr nett und hilfsbereit. Der Service auf dem Schiff war gut.
Beim ersten Anblick des Schiffs ( was damals 1 Jahr alt war) sind wir erschrocken!!?? ( Da muss jeder seine Meinung sich selbst bilden ). Da wir Glück hatten und nur 6 Gäste auf dem Schiff waren,
war das Platzangebot ausreichend, was das Sonnendeck angeht. Wenn mehr Gäst an Bord gewesen wären, hätten diese in der Sonne sitzen müssen.

Was das Laden von Kameras und Lampen angeht, so mussten wir feststellen, dass dies bei mehr als
4 Leuten mit Kameras und Fotos ein Platzproblem gegeben hätte.

Die angebotenen 3 Nachttauchgänge konnten, nach mehrmaligem Bitten, erst an den letzten 3 Tagen gemacht werden.

Am ersten Tag und letzten Tag konnten auch nur Festlandtauchgänge gemacht werden.

Fazit: Dies war bisher unsere teuerste und schlechteste Erfahrung einer Tauchreise.

Die angebotene Nitroxanlage stand nicht zur Verfügung.

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Datenbankeintrag 35829
MY Liburan (Indonesien, Nord-Sulawesi)
geschrieben am 26.06.2007 von Lynda [CMAS ***, 899 TG]

Vom 19.5. bis 2. Juni 2007 haben wir mit einer Gruppe von unserem Tauchverein auf der neuen Liburan die Nordtour gemacht - Bangka, Sangihe Islands bis Dugong Point und zum Schluss Lembeh. Eine traumhafte Safari, wo man wirklich noch ganz allein unterwegs ist - weit und breit keine anderen Taucher, unberührte Natur und herrliche Ruhe. Die Tauchplätze sind durchwegs interessant und bieten eine Vielzahl an Leben in allen Sorten und Größen - von Pygmy-Seepferden zu neugierigen Dugongs, die sich von unseren Blasen nicht stören liessen und uns bei allen 3 Tauchgängen begleiteten! Ein weiteres Highlight war Lonely Rock, Tauchen in einer ´Fischsuppe´ bei Strömung mit anschliessenden Massen von Langusten. Die heimischen Guides haben sich einen friedlichen Wettkampf geliefert, wer uns die seltensten Tiere zeigen konnten - zur großen Freude aller Teilnehmer. Als einer der Höhepunkte gelten die Tauchgänge am Vulkan Mahengetang, ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Das Schiff ist bequem und bietet seinen Gästen genügend Platz. Alle Kabinen haben eine gut funktionierende, individuell regelbare Klimaanlage. Der Salon - in lindgrün gehalten, eine Farbe, die am ganzen Schiff zu finden ist - bietet neben den beiden Esstischen gemütliche Sitzecken. Die Beschattung des Sonnendecks wurde erweitert, so dass nach den Tauchgängen genügend Platz ist, für jeden seine Ruhepause zu geniessen - ob in der Sonne oder im Schatten. Das Tauchdeck ist großzügig; da gibt es kein Gedränge vor und nach dem Tauchen. Trockenfächer sind ebenfalls vorhanden sowie Aufladestationen für Kameras.

Die Mannschaft ist freundlich, höflich, hilfsbereit und um jeden Gast sehr bemüht. Das Schiff ist sauber, nach jedem TG werden die nassen Fusstritte still und leise weggeputzt. Die Küche ist wirklich ausgezeichnet und reichlich; nach Möglichkeit werden Sonderwünsche erfüllt - auch bis zum Geburtstagskuchen. Der gegrillte Fisch war erstklassig, da kommen viele Restaurants am Festland nicht mit. Auch Sashimi nach indonesischer Art war köstlich. Kein Wunder, dass wir den Koch gebeten haben, so oft wie möglich frischen Fisch von den Einheimischen zu kaufen ! Am letzten Abend haben wir an Deck mit der ganzen Mannschaft das Ende einer perfekten Fahrt gefeiert - mit Musik, Gesang und sogar Tanz. Aber vorher wurde unsere Ausrüstung ausgespült und zum Trocknen aufgehängt, so dass wir das Ganze am nächsten Tag nur mehr einzupacken hatten - Service total.

Rudi hat uns während der Tour begleitet. Mit seinen vielen Geschichten aus seinem Leben in Indonesien - auf tief Bayrisch vorgetragen - haben wir viele gemütlichen und lustigen Stunden verbracht. Seine Frau Jennifer ist das besondere Organisationstalent und sorgt dafür, dass sämtliche Wünsche erfüllt werden. Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub.

Einige von uns haben anschließend eine 5-tägige Reise ins Torajaland im zentral Südsulawesi gemacht. Eine lange und etwas beschwerliche Anreise - mit Flugzeug und dann mit Minibus 8 Stunden von Makassar nach Rantepao (Fotostops und Mittagessen inkludiert), aber die Strapazen wert. Wunderschöne Landschaft, eigenartiger Baustil und vor allem unglaubliche Begräbnisbräuchen. Rudi hat für uns diese Tour organisiert und kann einen wunderbaren Guide vermitteln.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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