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Reiseveranstalter Südafrika

Boleng Adventures

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Datenbankeintrag 41507
Boleng Adventures
Geschrieben am 09.03.2008 von Divejunkie69 [AOWD, 656 TG]

Boleng Adventures

Bereits im Januar 2005 hatten wir unseren ersten Kontakt zu Boleng Adventures auf der „Boot“ in Düsseldorf. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir für September 2006 Südafrika in unserer Reiseplanung. Wir saßen lange mit Wolf Snyckers dem Inhaber des in Pretoria ansässigen Reiseveranstalters zusammen und ließen uns von seinem Enthusiasmus über Land und Leute anstecken. Wir schickten Ihm dann unsere Wünsche bzgl. der Destinationen und des Reiseablaufes und ließen uns ein Programm zusammenstellen. Dann wurden hier und da kleine Änderungen mit eingebracht bis alles unseren Vorstellungen entsprach. Leider kam die Reise dann aus persönlichen Gründen nicht zustande.

Gegen Ende 2006 packten wir unsere Pläne erneut an und nahmen erneut Kontakt mit Boleng Adventures auf. Wir wurden dann sowohl von Birgit Dawson, als auch von Friedel Hofmann betreut. Der Reiseablauf und die Unterkunftsplanung wurde dann erneut modifiziert und auf die von uns gebuchten Flüge angepasst. Nachdem wir unsere Anzahlung geleistet hatten erhielten wir das erste Infomaterial und nach der Restzahlung eine so sorgfältige Reiseunterlage, wie wir sie noch nie von einem Veranstalter erhalten haben. Da wir Selbstfahrer waren erhielten wir eine Routenplanung mit diversen Straßenkarten und zu jedem Ziel noch mal nähere Infos. Auch der Reisepreis war unseres Erachtens unschlagbar. Sämtliche (Tauch) Veranstalter, die wir vom deutschen Markt her kennen, lagen für eine derartige Reise ca. 20-40% über dem veranschlagten Reisepreis. Sicher war es keine Billig-Reise, da wir 3 ½ Wochen unterwegs waren, auch noch einen Abstecher nach Mozambique mit eingeplant hatten und fast durchgehend 4 Sterne Unterkünfte hatten, aber preislich war es sicher mehr als angemessen.

Wir wurden vor Ort bei Problemen und Problemchen jederzeit telefonisch betreut, was allerdings nur 2-3 mal vorkam.

Nachfolgend stellen wir unsere Reiseroute vor, die Bewertungen der einzelnen Aktivitäten und Unterkünfte geschieht dann aber einzeln, da wir es für sinnvoller erachten dies aufgrund verschiedener Bewertungen für den Leser nachvollziehbarer zu gestalten.

Die Reise begann am 16.09.07 in Frankfurt mit South African Airlines (SAA). Das erste Ziel war Kapstadt welches wir am frühen Morgen des 17.09. erreichten. Hier nahmen wir unseren Mietwagen entgegen und fuhren zu unserer ersten Unterkunft, der Fullham Lodge. Die nächsten 2 ½ Tage hatten wir dann Zeit für den Tafelberg, Kapstadt und die Cape Peninsula. Das Wetter war uns hold und wir verlebten eine wunderschöne Zeit und bekamen viel zu sehen. Der Tafelberg war unsere erste Station, wenige Stunden nach der Landung, danach fughren wir zur Waterfront in Kapstadt. Der folgende Tag brachte uns zu den Brillenpinguinen von Boulders und zum Kap der guten Hoffnung.
Am 19.09. fuhren wir dann auf einer landschaftlich wunderschönen Route über die Weinanbaugebiete Stellenbosch und Franschhoek nach de Kelders zur Cliff Lodge. Diese liegt in der Nähe von Hermanus, Gansbaai und Kleinbaai. Diese Gegend ist bekannt für seine Walsichtungen und den großen Weißen. Direkt nach der Ankunft nahmen wir auch an einer Waltour teil, die ein voller Erfolg war. Die folgenden 2 Tage standen dann ganz im Zeichen der großen Weißen. Dieses wahnsinnig tolle Erlebnis wurde von Brian McFarlanes Great White Shark Tours absolut professionell geguided.
Am 22.09. verließen wir die superschöne Unterkunft Cliff Lodge und fuhren durch die Halbwüste der Klein Karoo zu unserem nächsten Übernachtungsziel Die Gat. Unterwegs schauten wir uns noch einige Straußenfarmen und die sehenswerte Tropfsteinhöhle Cango Caves an. Leider mussten wir schon am nächsten Tag zu unserem nächsten Ziel The Armagh aufbrechen. Die Gat war für uns auf der gesamten Reise mit Abstand die interessanteste und beste Unterkunft. Wir fühlten uns 100 Jahre zurückversetzt. Auf unserer Fahrt zu unserer nächsten Lodge machten wir einen Umweg über den landschaftlich sehr reizvollen Swartberg Pass, den wir tags zuvor ausgelassen hatten. Die weitere Fahrt ging quer durch die bekannte Garden Route in den Tsitsikamma Urwald an dessen Rand das The Armagh lag. Hier verbrachten wir auch nur eine Nacht und brachen am 24.09. zum sehr empfehlenswerten Addo Elephant Park auf, wo wir im Addo Rest Camp unterkamen.
Am 25.09. gaben wir in Porth Elizabeth unseren Mietwagen ab und flogen nach Durban. Von hier ging es wieder mit einem Mietwagen etwas südwärts zum Hai-Mekka Protea Banks am Shelly Beach und unserer sehr netten Nolangeni Lodge. Getaucht werden sollte die nächsten 3 Tage bei African Dive Adventures, was aber die ersten beiden Tage nicht klappen sollte. Diese verbrachten wir dann in Durban und in der Umgebung von Umkomaas. Am 28.09 konnte dann endlich Protea betaucht werden, danach ging es weiter nach Scottburgh ins Le May’s Guesthouse. Die nächsten 2 Tage wurde dann zusammen mit dem Quo Vadis Dive Centre am nicht minder bekannten Aliwal Shoal getaucht. In der Zeit wo ich tauchen war, war meine bessere Hälfte dann in der Nähe von Ifafa bei einem Deutsch-Südafrikanischem Paar auf deren Reiterhof zum Reiten.
Am 01.10. ging es dann wieder etwas ins Landesinnere zum Hluhluwe-Imfolozi Game Reserve. Dies ist der größte Park für die Sichtungen der Nashörner. Auch hier konnten wir im eigenen Wagen quer durch den Park. Übernachtet haben wir in einem Buschcamp, dem Mpila Camp. Die Unterkunft, welche wir uns ausgesucht hatten war ein auf Stelzen gebautes Zelt, mit offener Küche und Esszimmer. Ebenso der Grillplatz lag ungeschützt im Freien. Erlebnis pur für die nächsten 2 Nächte.
Nach diesem Buchabenteuer ging es dann am 03.10. über eine Zuluvorstellung (typische Touriveranstaltung) im Dumazulu Traditional Village zur Grenze nach Mozambique, wo wir unseren Mietwagen stehen ließen und mit einem Jeep auf den unbefestigten Sandpisten nach Ponta Mamoli, unserer vorletzten Station fuhren. Die nächsten Tage relaxten wir in dieser wunderschönen menschenleeren Gegend, tauchten und gingen Reiten.
Wir brachen dann am 07.10. wieder nach Südafrika auf zu unserer letzten Lodge. Diese erreichten wir nach einer landschaftlich reizvollen Fahrt. Die Leopard Mountain Lodge gehörte auf dieser Reise zu den Top 3 Unterkünften, den dazugehörigen Park konnten wir aus Wettergründen leider nicht befahren. Am 08.10. machten wir uns dann auf den Rückweg nach Durban, von wo wir dann über Johannesburg nach Hause flogen. In Frankfurt landeten wir dann am 09.10.07 in aller Frühe bei kaltem regnerischen Wetter.

Fazit: Es war eine wunderschöne Reise, die von einem Veranstalter zusammengestellt wurde, wie ich noch keinen anderen erlebt habe. Die Unterlagen waren spitze, die ausgesuchten Unterkünfte waren gem. unseren Wünschen absolut ausreichend bis spitzenklasse und dies alles zu einem annehmbaren Preis. Für Boleng gibt es hiermit volle Flossenzahl, auch wenn nicht alles vor Ort immer funktioniert hat (meist wetterbedingt, dafür kann kein Veranstalter etwas).

Tafelberg-Kapstadt
Tafelberg-Kapstadt

Kap der guten Hoffnung
Kap der guten Hoffnung

Brillenpinguine in Boulders
Brillenpinguine in Boulders

Franschhoek- Weinanbaugebiet
Franschhoek- Weinanbaugebiet

Glattwal Kleinbaai
Glattwal Kleinbaai

Great White
Great White

Cango Caves
Cango Caves

Swartberg Pass...ab in die Hölle!
Swartberg Pass...ab in die Hölle!

Dickhäuter
Dickhäuter

Stürmisches Durban
Stürmisches Durban

Laufende Handtasche???  Hoffentlich nicht!!!
Laufende Handtasche??? Hoffentlich nicht!!!

Sonnenuntergang in Südafrika
Sonnenuntergang in Südafrika

Schnuckeliege Babys
Schnuckeliege Babys

Original DumaZulu Village
Original DumaZulu Village

Schwerverkehr in Mozambique
Schwerverkehr in Mozambique

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